Klimaanlage ohne Abluftschlauch: wie viel Grad ein Luftkühler bei Ihrer Luftfeuchte schafft und wann nicht
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Eine Klimaanlage ohne Abluftschlauch ist keine Klimaanlage, sondern ein Luftkühler: Er kühlt die Luft, indem er Wasser darin verdunstet, und wie viel dabei herauskommt, hängt allein an der Luftfeuchte. Bei 30 Grad und 40 Prozent liegt die Kühlgrenze rechnerisch 9,6 Grad tiefer, bei 30 Grad und 65 Prozent nur noch 5,2. Ab 44 Prozent gilt derselbe Raum nach ASR A3.5 bereits als schwül.
Wie viel Grad schafft eine Klimaanlage ohne Abluftschlauch? Die Kühlgrenze setzt das Limit, nicht das Gerät
Ein Luftkühler senkt die Lufttemperatur, indem er Wasser verdunstet. Die Wärme dafür nimmt er aus der Luft selbst, und deshalb kommt die Luft kühler und feuchter wieder heraus. Dieser Vorgang hat eine bekannte Untergrenze: die Kühlgrenztemperatur, in der Meteorologie Feuchtkugeltemperatur genannt. Das ist der tiefste Wert, den Luft erreichen kann, wenn sie sich vollständig mit Wasserdampf sättigt. Kein Gerät kommt darunter, egal was es kostet.
Der Abstand zwischen der Lufttemperatur und ihrer Kühlgrenztemperatur ist die Obergrenze der Abkühlung, und er hängt vor allem an der Luftfeuchte. Mit der Näherung, die Roland Stull 2011 im Journal of Applied Meteorology and Climatology veröffentlicht hat, sind das bei 30 Grad und 35 Prozent Luftfeuchte 10,6 Grad und bei denselben 30 Grad mit 70 Prozent noch 4,4. Und es bleibt eine Obergrenze: ein reales Gerät schöpft nur einen Teil davon aus, und nur in dem Luftstrom, der aus dem Gitter kommt.
Das ist die Zahl, die in den Ergebnissen zu dieser Suche fehlt. Der Energieversorger EnBW schreibt in seinem Ratgeber zu genau dieser Frage, die Raumtemperatur sinke meist kaum und das Raumklima werde eher schwül als kühl, nennt aber keinen Wert und sagt nicht, wovon er abhängt. Wir nennen ihn, weil er sich ausrechnen lässt.
| Wetterlage | Relative Luftfeuchte | Kühlgrenze | Was in dieser Lage hilft | |
|---|---|---|---|---|
| 35 bis 40 Prozent bei 30 Grad | 10,6 bis 9,6 Grad | Luftkühler, mit klarem Vorteil | Ansehen › | |
| 45 bis 50 Prozent bei 30 Grad | 8,6 bis 7,7 Grad | Luftkühler | Ansehen › | |
| 50 bis 55 Prozent bei 30 Grad | 7,7 bis 6,8 Grad | Luftkühler, besser im Freien | Ansehen › | |
| 60 Prozent bei 30 Grad | 6,0 Grad | Nur für den Platz, an dem Sie sitzen | Ansehen › | |
| 65 bis 70 Prozent bei 30 Grad | 5,2 bis 4,4 Grad | Ventilator, oder Gerät mit Abluftschlauch | Ansehen › |
Die Kühlgrenze ist die Differenz zwischen der Lufttemperatur und ihrer Feuchtkugeltemperatur, berechnet mit der Näherung von Stull (2011). Es ist eine physikalische Obergrenze, die sich aus Temperatur und Luftfeuchte ergibt: ein realer Luftkühler erreicht einen Teil davon, und nur im austretenden Luftstrom. Die vollständige Rechnung für Ihre Wetterlage, Ihren Raum und Ihre Betriebsstunden steht im Rechner weiter unten.
Eine Zahl vom Wetterbericht ist nicht die Zahl in Ihrem Zimmer. Über den Tag fällt die Luftfeuchte, wenn die Temperatur steigt, und in einer Hitzewelle ist die Nachmittagsluft trockener als der Tagesmittelwert: dann ist die Kühlgrenze größer als in der Tabelle. Umgekehrt steigt sie nach einem Gewitter. Wer es genau wissen will, braucht ein Hygrometer für wenige Euro, und dann rechnet der Rechner unten mit Ihrem eigenen Wert.
Ab wann wird es schwül? Die Schwülegrenze der ASR A3.5 und warum ein Luftkühler sie nach oben schiebt
Der Nachteil dieser Geräte ist immer derselbe, und in Deutschland gibt es dafür eine amtliche Zahl. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A3.5 Raumtemperatur der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin führt in ihrer Tabelle 5 Höchstwerte der relativen Luftfeuchte auf und nennt diese Wertepaare ausdrücklich Schwülegrenze. Sie entsprechen einer absoluten Luftfeuchte von etwa 11,5 Gramm Wasser je Kilogramm trockener Luft: 55 Prozent bei 26 Grad, 50 bei 28, 44 bei 30, 39 bei 32 und 33 bei 35 Grad.
Ein Luftkühler arbeitet, indem er genau diese absolute Feuchte erhöht. Er senkt die Temperatur des austretenden Luftstroms und hebt gleichzeitig den Wassergehalt der Raumluft. Bei 30 Grad und 45 Prozent liegt die Raumluft mit 11,9 Gramm je Kilogramm schon knapp über der Schwülegrenze, bevor das Gerät eingeschaltet wird.
Deshalb halten wir die Regel mit dem offenen Fenster für die wichtigste dieser Kategorie, und nicht für einen Hinweis im Kleingedruckten: ohne Luftaustausch schiebt das Gerät den Raum in dieselbe Richtung, aus der Sie ihn holen wollten.
Die Zahl, mit der diese Geräte verkauft werden, ist der Tank. Die Zahl, die über die Laufzeit entscheidet, ist eine andere: wie viel Wasser die Luft in Ihrem Zimmer überhaupt noch aufnehmen kann. Die lässt sich ausrechnen, und sie ist kleiner, als jede Anzeige vermuten lässt.
m8d-Regel: Der Tank sagt nichts über die Kühldauer. Entscheidend ist, wie viel Wasser die Luft im Raum noch aufnimmt, und das sind in einem geschlossenen Zimmer von 20 Quadratmetern bei 30 Grad und 45 Prozent keine 900 Gramm.
Wie viele heiße Tage hat Ihre Stadt wirklich? Die Zahlen des Deutschen Wetterdienstes von 1991 bis 2020
Bevor es um das Gerät geht, lohnt die Frage, wie oft Sie es überhaupt einschalten würden. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht als offene Daten die vieljährigen Mittelwerte 1991 bis 2020 für heiße Tage, also Tage mit einem Höchstwert von mindestens 30 Grad, Station für Station. Die Spanne ist größer, als die meisten schätzen: von 3,2 Tagen im Jahr in Rostock-Warnemünde bis 20,5 in Mannheim, also mehr als das Sechsfache innerhalb eines Landes.
Diese Zahl entscheidet mehr als jedes Datenblatt. Ein Gerät, das in Freiburg an 18 Tagen im Jahr läuft, rechnet sich anders als dasselbe Gerät in Hamburg mit 5,9 Tagen. Und sie erklärt, warum die Kategorie im Juni explodiert: die Suchanfrage Klimaanlage ohne Abluftschlauch steigt von rund 49.500 im Monatsschnitt auf ein Vielfaches, sobald die erste Hitzewelle kommt.
Rechner für die Kühlleistung eines Luftkühlers nach Ihrer Luftfeuchte, Ihrem Raum und Ihren Betriebsstunden
Kostenloser Rechner für die Kühlleistung eines Luftkühlers nach Luftfeuchte
Das ist die Frage, die über den Kauf entscheidet und die keines der Ergebnisse auf der ersten Google-Seite beantwortet: wie viel Grad bleiben bei der Luft übrig, die Sie zu Hause haben. Stellen Sie Temperatur und Luftfeuchte ein, und der Rechner nennt die Kühlgrenze, die die Physik dort zulässt, die Luftmenge in Kubikmetern je Stunde, die Ihr Raum verlangt, und was der Betrieb im Monat kostet, neben einem Ventilator und einem mobilen Klimagerät mit Abluftschlauch. Mit 30 Grad, 45 Prozent, 18 Quadratmetern und sechs Stunden am Tag ist das Ergebnis schon eingestellt. Ein Werkzeug von m8d.io: kostenlos, ohne Konto und ohne Werbung.
30 Grad, trocken: die Luft ist trocken genug. Die Kühlgrenze liegt bei 8,6 °C, und ein reales Gerät schöpft davon einen Teil aus, immer im austretenden Luftstrom: Sie spüren die kühle Luft vor dem Gitter, nicht das ganze Zimmer kälter.
58,61 € im Monat Unterschied zwischen dem mobilen Klimagerät mit Abluftschlauch und dem Luftkühler bei diesen Stunden. Das ist der Preis dafür, die Temperatur im ganzen Raum wirklich zu senken, statt den Platz zu kühlen, an dem Sie sitzen.
Woher jede Zahl kommt und was diese Rechnung nicht sagt
Temperatur und Luftfeuchte stellen Sie selbst ein, weil sich beide über den Tag ändern: In einer Hitzewelle fällt die Luftfeuchte am Nachmittag, und dann ist die Kühlgrenze größer als am Morgen; nach einem Gewitter ist es umgekehrt. Ihren eigenen Wert liefert ein Hygrometer für wenige Euro oder die Wetter-App. Zur Einordnung: Die Schwülegrenze der Technischen Regel ASR A3.5 liegt bei etwa 11,5 Gramm Wasser je Kilogramm trockener Luft, also bei 44 Prozent relativer Feuchte bei 30 Grad und 50 Prozent bei 28 Grad.
Die Kühlgrenze ist die Differenz zwischen der Lufttemperatur und ihrer Feuchtkugeltemperatur, berechnet mit der Näherung, die Roland Stull veröffentlicht hat im Journal of Applied Meteorology and Climatology 2011. Sie ist eine Rechnung und markiert eine physikalische Grenze: Kein Verdunstungskühler bringt die Luft unter diese Temperatur, wie gut er auch ist. Ein reales Gerät erreicht einen Bruchteil davon, und dieser Bruchteil hängt von der Dicke der Kühlmatte, von der Luftmenge und davon ab, wie sauber der Filter ist.
Die 20 Luftwechsel je Stunde, mit denen die Luftmenge berechnet wird, stammen aus den beiden Zahlen, die M Confort für seine Hausgeräte-Reihe angibt: In den zwölf Modellen, die maximale Luftmenge und abgedeckte Fläche veröffentlichen, liegt die Relation zwischen beiden bei 19,2 bis 24,0 Luftwechseln je Stunde bei 2,5 m Raumhöhe (gelesen am 16. September 2026).
Die drei Verbrauchswerte sind Herstellerangaben: 45 W für einen Turmventilator, 120 W für einen mobilen Verdunstungskühler mit großem Tank und 1.000 W Aufnahmeleistung im Kühlbetrieb für ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch der Klasse 2.250 Frigorien je Stunde. Zum Vergleich: Der Energieversorger EnBW nennt für die fünf schlauchlosen Geräte seines Ratgebers 36 bis 65 W. Die Rechnung multipliziert Watt mal Stunden mal 30 Tage mal den Arbeitspreis, den Sie eingetragen haben.
Was diese Rechnung nicht sagt: um wie viel Grad Ihr Gerät in Ihrem Zimmer wirklich herunterkommt. Das hängt am Modell, am Luftaustausch des Raums und an der Feuchte dieses konkreten Tages, und dafür gibt es keine Zahl, die für alle Wohnungen gilt. Nicht gerechnet sind außerdem das Wasser, das der Verdunstungskühler verbraucht, und der Austausch der Kühlmatte.
Klimaanlage ohne Abluftschlauch oder mobiles Klimagerät mit Schlauch: die Entscheidung, die vorher fällt
Es sind nicht zwei Bauarten desselben Geräts, sondern zwei verschiedene Aufgaben. Ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch holt Wärme aus dem Zimmer und wirft sie durch den Schlauch nach draußen: die Raumtemperatur sinkt, die Luft wird trockener, und dafür zieht es rund ein Kilowatt und braucht ein abgedichtetes Fenster. Ein Luftkühler wirft nichts hinaus: er kühlt den Luftstrom, den er bläst, und gibt Wasserdampf dazu. Ein Ventilator kühlt gar nichts, er bewegt Luft, damit die Haut den Schweiß besser verdunstet, und genau deshalb fühlt es sich kühler an.
Mit dem Rechner oben fällt die Entscheidung von selbst. Liegt Ihre Luftfeuchte über 60 Prozent, bleibt dem Luftkühler kaum Spielraum, und dann lohnt der Ventilator mit seinen 45 Watt gegenüber 120, oder ein Gerät mit Abluftschlauch, wenn die Temperatur wirklich sinken soll. Unter 45 Prozent macht der Luftkühler seine Arbeit für ein Fünftel des Verbrauchs. Dazwischen entscheidet die Frage, wofür Sie ihn wollen: für den Platz, an dem Sie sitzen, ja; für ein Schlafzimmer bei geschlossener Tür, nein.
Die fünf Luftkühler dieser Auswahl, einzeln, mit dem was das Datenblatt sagt und dem was fehlt

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Das Gerät, das wir für ein Schlafzimmer oder ein Arbeitszimmer nehmen würden, solange die Luft trocken bleibt. Das Datenblatt nennt 120 Watt und 25 Liter, und dieser Verbrauch ist der Grund, warum ein ganzer Nachmittag Betrieb auf der Stromrechnung nicht auffällt.
- Der Verbrauch ist das ganze Argument. 120 Watt stehen gegen die rund 1.000 Watt, die ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch im Kühlbetrieb zieht. Bei sechs Stunden am Tag sind das rund 22 Kilowattstunden im Monat gegen 180.
- Das offizielle Datenblatt von UniversalBlue nennt 120 Watt und 25 Liter und veröffentlicht die Luftmenge nicht. In der Anzeige stehen 4.000 Kubikmeter je Stunde, dieselbe Zahl, die der Hersteller für das 40-Liter-Modell angibt: plausibel, aber eben nicht aus dem Datenblatt.
- Die 25 Liter sind keine Laufzeit, sondern ein Fassungsvermögen. Wie lange eine Füllung reicht, hängt an der Gebläsestufe und daran, wie trocken die Luft ist, denn der Tank verdunstet.
- 120 Watt laut Hersteller: kann stundenlang laufen
- 25 Liter Tank, ein Nachmittag ohne Nachfüllen
- Kein Fensterkit, kein Abluftschlauch, keine Montage
- Das Datenblatt nennt keine Luftmenge in Kubikmetern je Stunde
- Ab etwa 60 Prozent Luftfeuchte bleiben unter 6 Grad Kühlgrenze übrig

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Unsere Wahl fürs Wohnzimmer, und aus einem Grund, den Sie nachlesen können: es ist eines der wenigen Geräte, deren Datenblatt die Luftmenge angibt. Ohne diese Zahl lässt sich nicht sagen, welchen Raum ein Luftkühler überhaupt bedient.
- Es nennt die Luftmenge, und das trennt es von fast allem in dieser Kategorie. Die Luftmenge ist die einzige Zahl, mit der sich zwei Geräte vergleichen lassen, und sie fehlt in den meisten Anzeigen.
- Die 4.000 Kubikmeter je Stunde sind dieselben wie beim 25-Liter-Modell. Zwischen den beiden ändert sich der Tank, nicht die Luft, die bewegt wird. Wer einmal am Tag nachfüllt, bezahlt nur die 15 Liter mehr.
- Mit der Regel von 20 Luftwechseln je Stunde und 2,5 Metern Raumhöhe reichen 4.000 Kubikmeter je Stunde rechnerisch für rund 80 Quadratmeter Grundfläche.
- Luftmenge steht im Datenblatt des Herstellers: 4.000 m³/h
- 40 Liter Tank und motorisierte vertikale Schwenkfunktion
- 120 Watt, genauso viel wie das 25-Liter-Modell
- Bewegt dieselbe Luftmenge wie der kleinere Bruder
- 40 Liter Wasser wiegen 40 Kilo: dort befüllen, wo es stehen bleibt

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Für draußen, und dort arbeitet ein Verdunstungskühler am besten: je mehr Luft sich erneuert, desto weniger sättigt sie sich mit Feuchte. Das Datenblatt nennt 210 Watt, 6.200 Kubikmeter je Stunde und 50 Quadratmeter, und diese Fläche entspricht 50 Luftwechseln je Stunde, nicht 20.
- Im Freien tut ein Verdunstungskühler das, wofür er gebaut ist. Beim Verdunsten steigt die Feuchte der Luft, und in einem geschlossenen Zimmer saugt das Gerät seine eigene feuchte Abluft wieder an: jeder Durchgang kühlt weniger. Auf einer Terrasse oder bei offenem Fenster nicht.
- Der Hersteller gibt 6.200 Kubikmeter je Stunde für 50 Quadratmeter an. Mit der Relation seiner Hausgeräte-Reihe von rund 20 Luftwechseln je Stunde wären es 124 Quadratmeter: der Unterschied ist kein Fehler, sondern das Ergebnis zweier Kriterien, die kein Hersteller veröffentlicht.
- 210 Watt bleiben rund ein Fünftel dessen, was ein mobiles Klimagerät mit Abluftschlauch im Kühlbetrieb zieht, und hier muss kein Schlauch aus dem Fenster.
- Luftmenge und Fläche stehen beide im Datenblatt
- 80 Liter Tank, ein ganzer Tag auf der Terrasse
- Lenkrollen: lässt sich befüllt mit einer Hand bewegen
- Für ein Schlafzimmer deutlich zu viel Gerät
- Braucht Platz und Gewicht: nichts für den Abstellraum

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Der Sprung in die gewerbliche Klasse, und der Hersteller mit dem am besten dokumentierten Katalog der ganzen Kategorie. Angegeben sind 450 Watt, 12.000 Kubikmeter je Stunde und 150 Quadratmeter: mit 50 Kilo und 1,35 Metern Höhe ist das ein Gerät für Halle oder Gastgarten, nicht für die Wohnung.
- M Confort ist der einzige der gelesenen Hersteller, der Luftmenge und Fläche in seiner gesamten Hausgeräte-Reihe angibt: zwölf Modelle mit beiden Zahlen und einer konstanten Relation von 19 bis 24 Luftwechseln je Stunde. Daraus stammt die Regel, mit der dieser Ratgeber rechnet.
- Seine 450 Watt sind das Zehnfache der 45 Watt eines Turmventilators und weniger als die Hälfte dessen, was ein mobiles Klimagerät zieht, bei einer Luftmenge, die kein mobiles Klimagerät erreicht.
- Das ist eine Anschaffung für Arbeitsräume: 135 mal 83 mal 57 Zentimeter und 50 Kilo leer. Für ein Wohnzimmer erledigen die beiden ersten Geräte dieser Liste dieselbe Aufgabe.
- 12.000 m³/h und 150 m² vom Hersteller angegeben
- Der am besten dokumentierte Katalog der Kategorie
- Axialventilator und 50 Liter Tank
- 50 Kilo und 1,35 Meter Höhe: kein Haushaltsgerät
- 450 Watt: gegen einen Ventilator zieht der Verbrauch nicht mehr

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Die 28 Watt seines Gleichstrommotors sind der niedrigste Verbrauch dieser Auswahl. Dafür lässt das eigene Datenblatt die Luftmenge leer, und damit ist es das einzige der fünf Geräte, für das sich die bediente Fläche nicht ausrechnen lässt.
- 28 Watt sind weniger als ein Turmventilator zieht, und das macht dieses Gerät zu dem, das die ganze Nacht neben dem Bett laufen kann, ohne dass es auf der Rechnung auffällt.
- Im offiziellen Datenblatt steht das Feld für die Luftmenge auf null (cecotec.es, gelesen am 16. September 2026): es ist nicht so, dass wir die Zahl nicht finden, der Hersteller veröffentlicht sie nicht. Ohne sie lässt sich nicht sagen, welchen Raum das Gerät bedient.
- Fünf Liter Tank sind eine Nacht, kein Wochenende, und der Tank ist genau das, was verdunstet: ist er leer, kühlt nichts mehr und übrig bleibt ein Ventilator.
- 28 Watt: der niedrigste Verbrauch dieser Auswahl
- Zwölf Geschwindigkeiten und Nachtmodus
- Schmale Turmform, braucht kaum Stellfläche
- Das offizielle Datenblatt nennt keine Luftmenge
- Fünf Liter reichen nicht für einen ganzen Tag
Wohin ein Luftkühler gehört: vier Regeln, die aus der Funktionsweise kommen und nicht aus der Gewohnheit
- Nah bei der Person, nicht in der Raummitte. Was Sie spüren, ist der Luftstrom, und der verliert nach zwei Metern fast seine ganze Wirkung.
- Mit offenem Fenster oder offener Tür. Das ist die Regel, die am häufigsten gebrochen wird. Das Gerät gibt Wasserdampf an die Luft ab, und ohne Luftaustausch steigt die Feuchte im Raum, bis jeder Durchgang weniger kühlt als der davor.
- Mit freiem Ansaugbereich. Saugt das Gerät seine eigene Abluft an, wälzt es bereits gesättigte Luft um.
- In dem Raum, in dem Sie sich aufhalten, nicht im Flur. Ein Luftkühler klimatisiert keine Wohnung, er kühlt einen Platz.
Fast jede Anzeige der Kategorie legt Kühlakkus bei und empfiehlt, den Tank mit kaltem Wasser zu füllen. Das hilft, aber viel weniger als das Eiswürfelbild nahelegt, und der Grund ist reine Arithmetik.
m8d-Regel: Wenn die Luft bei Ihnen feucht ankommt, retten weder Eis noch kaltes Wasser einen Luftkühler: es fehlt nicht Kälte im Tank, es fehlt Platz in der Luft für den Wasserdampf.
Was der Betrieb im Monat kostet, neben einem Ventilator und einem mobilen Klimagerät mit Abluftschlauch
Wann Sie keine Klimaanlage ohne Abluftschlauch kaufen sollten, auch wenn der Preis verlockt
- Wenn die Luftfeuchte bei Ihnen über 60 Prozent liegt. Dann bleiben unter 6 Grad Kühlgrenze übrig, und ein Ventilator kostet weniger und macht die Luft nicht feuchter.
- Wenn Sie bei geschlossener Tür schlafen wollen. Das Gerät braucht Luftaustausch; im dichten Zimmer steigt die Feuchte und die Wirkung erlischt.
- Wenn die Temperatur im ganzen Raum sinken soll. Das ist die Aufgabe eines Geräts mit Abluftschlauch, und kein Luftkühler erledigt sie.
- Wenn jemand im Haushalt Asthma oder eine Hausstaubmilbenallergie hat. Mehr Feuchte in der Raumluft ist für sie nicht neutral, und der stehende Tank ebenso wenig.
- Wenn die Anzeige keine Luftmenge nennt. Ohne diese Zahl lässt sich nicht sagen, welchen Raum das Gerät bedient, und es gibt Modelle, die sie veröffentlichen.
Ausgangspunkt ist die Frage, mit der die Leute suchen: Klimaanlage ohne Abluftschlauch, rund 49.500 Anfragen im Monatsschnitt in Deutschland. Wir haben gelesen, was die Seiten auf der ersten Ergebnisseite dazu sagen, und festgestellt, dass keine eine Zahl nennt: der Ratgeber von EnBW spricht von kaum sinkender Raumtemperatur, andere von maximal drei Grad, ohne zu sagen, wovon das abhängt.
Die physikalische Obergrenze rechnen wir mit der Näherung von Stull (2011) für die Feuchtkugeltemperatur, veröffentlicht und zitierfähig. Die Schwülegrenze stammt aus Tabelle 5 der Technischen Regel ASR A3.5 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die Wassermenge, die ein Zimmer aufnimmt, ist die Magnus-Formel mit dem Mischungsverhältnis, gerechnet bei 1.013 Hektopascal. Die heißen Tage je Stadt sind die vieljährigen Mittelwerte 1991 bis 2020 aus den offenen Daten des Deutschen Wetterdienstes.
Die technischen Angaben der fünf Geräte stammen aus den Datenblättern ihrer Hersteller, gelesen am 16. September 2026: die Haus- und die Profireihe von M Confort, die Reihen Izamal und Tulum von UniversalBlue und das Datenblatt des EnergySilence 5000 Cool Wave von Cecotec. Wo ein Hersteller eine Angabe nicht veröffentlicht, steht das so da, statt gefüllt zu werden.
Wie viel Grad schafft eine Klimaanlage ohne Abluftschlauch?›
Das hängt an der Luftfeuchte, nicht am Gerät. Die physikalische Grenze ist die Feuchtkugeltemperatur: bei 30 Grad und 35 Prozent Luftfeuchte liegt sie 10,6 Grad tiefer, bei 30 Grad und 70 Prozent nur noch 4,4. Ein reales Gerät erreicht einen Teil dieser Spanne, und nur im Luftstrom, der aus dem Gitter kommt, nicht im ganzen Zimmer. Der Rechner in diesem Ratgeber nennt den Wert für Ihre Luft.
Bringt eine mobile Klimaanlage ohne Abluftschlauch überhaupt etwas?›
Ja, unter einer Bedingung: die Luft muss trocken genug sein und der Raum muss Luft austauschen können. Bei 30 Grad und 40 Prozent Luftfeuchte sind rechnerisch bis zu 9,6 Grad im austretenden Luftstrom möglich, und das spürt man deutlich. Bei 65 Prozent sind es 5,2 Grad, und dann macht ein Ventilator für weniger Geld denselben Eindruck, ohne zusätzliche Feuchte in die Wohnung zu bringen.
Warum wird es im Zimmer schwül, wenn der Luftkühler läuft?›
Weil das Gerät Wasser in die Raumluft verdunstet und die absolute Feuchte damit steigt. Die Technische Regel ASR A3.5 nennt in ihrer Tabelle 5 die Schwülegrenze: etwa 11,5 Gramm Wasser je Kilogramm trockener Luft, also 44 Prozent relative Feuchte bei 30 Grad und 50 Prozent bei 28 Grad. Ein Zimmer von 20 Quadratmetern nimmt bei 30 Grad und 45 Prozent rechnerisch nur rund 885 Gramm Wasser auf, bevor die Luft gesättigt ist. Deshalb braucht das Gerät ein offenes Fenster.
Was ist der Unterschied zwischen Luftkühler und mobilem Klimagerät?›
Ein mobiles Klimagerät hat einen Kältekreis und schafft die Wärme durch den Abluftschlauch nach draußen: die Raumtemperatur sinkt, die Luft wird trockener, und es zieht rund 1.000 Watt. Ein Luftkühler hat keinen Kältekreis, er verdunstet Wasser im Luftstrom und zieht je nach Modell 30 bis 210 Watt. Das eine kühlt den Raum, das andere kühlt den Platz.
Wie viel Strom verbraucht ein Luftkühler im Monat?›
Bei 120 Watt, sechs Stunden am Tag und 30 Tagen sind das rund 22 Kilowattstunden im Monat. Dasselbe Nutzungsprofil mit einem mobilen Klimagerät von 1.000 Watt ergibt rund 180. Was daraus an Kosten wird, hängt an Ihrem Arbeitspreis: der BDEW nennt für 2026 im Mittel 37,0 Cent je Kilowattstunde. Der Rechner in diesem Ratgeber macht die Rechnung mit Ihrem eigenen Wert.
Lohnt sich ein Luftkühler in Norddeutschland?›
Seltener als im Süden, und dafür gibt es eine Zahl. Nach den vieljährigen Mittelwerten des Deutschen Wetterdienstes für 1991 bis 2020 hat Rostock-Warnemünde 3,2 heiße Tage im Jahr und Hamburg-Fuhlsbüttel 5,9, während es in Mannheim 20,5 und in Freiburg 18,5 sind. Wir würden im Norden eher zum Ventilator raten und das Geld sparen: nicht weil die Geräte dort schlechter arbeiten, sondern weil sie an fünf Tagen im Jahr laufen.
Die Datenblätter der Hersteller und die amtlichen Quellen hinter den Zahlen oben, mit dem Datum, an dem wir sie gelesen haben.
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und ArbeitsmedizinASR A3.5 Raumtemperatur, Tabelle 5 (Höchstwerte der relativen Luftfeuchte)Die Schwülegrenze bei etwa 11,5 Gramm Wasser je Kilogramm trockener Luft: 55 Prozent bei 26 Grad, 50 bei 28, 44 bei 30, 39 bei 32 und 33 bei 35 Grad. Gelesen am 18. September 2026.
- Deutscher Wetterdienst, Climate Data CenterVieljährige Mittelwerte 1991 bis 2020, heiße Tage je StationOffene Daten, Datei Heissetage_1991-2020 mit der zugehörigen Stationsliste. Gelesen am 18. September 2026.
- Roland Stull, Journal of Applied Meteorology and Climatology, 2011Wet-Bulb Temperature from Relative Humidity and Air TemperatureDie Näherung, mit der die Kühlgrenze in diesem Ratgeber und im Rechner berechnet wird.
- EnBWKlimaanlage ohne Abluftschlauch: sinnvoll oder nicht?Aufnahmeleistung von 36 bis 65 Watt für fünf schlauchlose Geräte, und die Formulierung, das Raumklima werde eher schwül als kühl. Gelesen am 18. September 2026.
- M ConfortVerdunstungskühler der Hausgeräte-ReiheDreizehn Modelle mit Leistung, maximaler Luftmenge und Flächenangabe. Daraus stammt die Relation von 19 bis 24 Luftwechseln je Stunde. Gelesen am 16. September 2026.
- UniversalBlueVerdunstungskühler der Reihen Izamal und TulumLeistung, Luftmenge und Fläche je Reihe, wie vom Hersteller veröffentlicht. Gelesen am 16. September 2026.
- CecotecEnergySilence 5000 Cool Wave28 Watt, 5 Liter, zwölf Geschwindigkeiten; das Feld für die Luftmenge steht auf null. Gelesen am 16. September 2026.
- Bundesverband der Energie- und WasserwirtschaftBDEW-StrompreisanalyseDurchschnittlicher Haushaltsstrompreis 2026 von 37,0 Cent je Kilowattstunde, als Startwert des Rechners. Gelesen am 18. September 2026.
- US Department of EnergyEvaporative CoolersDie Regel, dass Verdunstungskühler nur in trockenen Klimazonen sinnvoll sind, und warum sie in feuchten nicht eingesetzt werden.
Wenn die Luft bei Ihnen trocken genug ankommt, nehmen wir den UniversalBlue Izamal 8025W für ein Zimmer und den Izamal 8040W fürs Wohnzimmer, und der Grund ist nicht der Preis: sie gehören zu den wenigen, deren Datenblatt die Luftmenge angibt, und das ist die einzige Zahl, mit der sich sagen lässt, welchen Raum ein Gerät bedient. Für Terrasse oder Werkstatt der Tulum 7080, weil ein Verdunstungskühler im Freien so arbeitet, wie er soll.
Und wenn Ihr Hygrometer über 60 Prozent zeigt, raten wir von allen dreien ab. Das ist keine Frage der Marke und keine des Preises: die Luft trägt dann bereits den Wasserdampf, den dieses Gerät ihr zuführen müsste, und was Sie bekommen, ist ein teurer Ventilator, der das Zimmer zusätzlich befeuchtet.
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