Stromsparende Elektroheizung 2026: welche wirklich sparsam ist, von Infrarot bis Konvektor, und was die Stunde kostet

Die Prozentzahl, die seit dem Ökodesign-Recht auf dem Datenblatt jeder Elektroheizung steht, wird nicht an der Heiztechnik gemessen, sondern an ihrer Regelung: eine Wochentagsregelung ist darin sieben Punkte wert, die Bauart null. Und seit dem 1. Juli 2025 gilt ein anderer Rechenweg, sodass dasselbe Gerät heute eine höhere Zahl trägt, ohne sich verändert zu haben.
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Eine stromsparende Elektroheizung gibt es als Bauart nicht. Ob Infrarotheizung, Konvektor, Keramik oder Ölradiator: bei gleicher Wattzahl kostet die Betriebsstunde dasselbe, denn Strom wird praktisch vollständig zu Wärme. Was den Verbrauch senkt, ist die Regelung, und genau das misst die Prozentzahl, die seit dem Ökodesign-Recht auf jedem Datenblatt steht.

Neunhundert Watt reichen dort aus und kosten pro Stunde halb so viel wie zweitausend. Dazu Wandmontage und Kindersicherung.
Bei Amazon ansehen ›Die Prozentzahl auf dem Datenblatt misst die Regelung, nicht die Heiztechnik
Jedes Einzelraumheizgerät, das in der EU verkauft wird, trägt eine Kennzahl: die jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz, abgekürzt ηs, in Prozent. Sie steht in den Produktinformationen, die Hersteller, Bevollmächtigte und Importeure seit dem 1. Januar 2018 bereitstellen müssen, und sie ist die einzige Zahl dieser Kategorie, die nicht aus der Werbeabteilung kommt.
Der Haken ist, dass fast niemand erklärt, woraus sie besteht. Sie ist keine Messung am Gerät. Sie wird gerechnet: ein Grundwert, der für jedes strombetriebene Gerät derselbe ist, plus Korrekturfaktoren für die Regelung. Ein Hersteller aus dieser Kategorie führt die Rechnung auf seiner eigenen Seite vor, und die Zahlen sind die interessanteste Information, die man in dieser Kategorie finden kann: eine Wochentagsregelung ist sieben Punkte wert, ein elektronisches Thermostat drei, die Erkennung offener Fenster und ein adaptiver Heizbeginn je einen. Für die Heiztechnik selbst gibt es null.
Und dann kommt das, was in keinem der zwanzig Treffer dieser Suche steht. Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Einzelraumheizgeräte die Verordnung (EU) 2024/1103, die die bis zum 30. Juni 2025 geltende Verordnung (EU) 2015/1188 ersetzt. Mit ihr wurde der Rechenweg geändert: der Umrechnungskoeffizient sank von 2,5 auf 1,9. Das Schweizer Bundesamt für Energie fasst die Folge in einem Satz zusammen, der auch für den deutschen Käufer gilt: die neuen Mindestanforderungen sind grundsätzlich technisch identisch. Dasselbe Gerät trägt heute eine höhere Prozentzahl als vor dem 1. Juli 2025, ohne dass sich an ihm irgendetwas geändert hätte.
Die Faktoren stammen von der Ökodesign-Seite eines Herstellers dieser Kategorie, der sie selbst veröffentlicht, abgerufen am 16. September 2026. Die Daten zur geltenden Verordnung stammen von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung und vom Schweizer Bundesamt für Energie.
Energieeffizienz, und zwar als Eigenschaft der Bauart: Infrarot, Keramik, Naturstein, Ölradiator. Die Prozentzahl steht im Datenblatt daneben und wird gelesen, als wäre sie eine Note für das Gerät.
Ein Grundwert plus Korrekturfaktoren für die Regelung. Ein Hersteller rechnet es auf seiner eigenen Ökodesign-Seite vor: manuelles Thermostat 1,0 Punkte, elektronisches Thermostat 3,0, Tageszeitregelung 5,0, Wochentagsregelung 7,0, Erkennung offener Fenster 1,0, Fernbedienung 1,0, adaptiver Heizbeginn 1,0. Sein eigenes Beispielgerät kommt so von 30 auf 39 Prozent. Für Infrarot, Keramik oder Öl als solches gibt es keinen einzigen Punkt.
Seit dem 1. Juli 2025 gilt die Verordnung (EU) 2024/1103; die alte (EU) 2015/1188 galt bis zum 30. Juni 2025. Der Umrechnungskoeffizient ging dabei von 2,5 auf 1,9 herunter, und die Mindestanforderungen sind, wie das Schweizer Bundesamt für Energie schreibt, technisch grundsätzlich dieselben geblieben. Zwei Angebote mit unterschiedlichen Prozentzahlen können also zwei Verordnungen zeigen und nicht zwei Qualitäten.
m8d-Regel: Die Prozentzahl auf dem Datenblatt einer Elektroheizung misst die Regelung, nicht die Heiztechnik. Vergleichen Sie zwei Geräte nur, wenn beide nach derselben Verordnung deklariert sind, und schauen Sie nach, welche Regelfunktionen die Punkte gebracht haben. Genau die stehen später auf Ihrer Rechnung.
Was «stromsparend» bei einer Elektroheizung bedeutet, und warum es nichts bedeutet
Eine Elektroheizung stellt Wärme nicht aus dem Nichts her: sie nimmt Strom und wandelt ihn um, und zwar praktisch vollständig. Die Stiftung Warentest sagt es in ihrer Antwort zu Infrarotheizungen ohne Umweg: der Wirkungsgrad einer elektrischen Heizung kann niemals größer als 100 Prozent sein. Daraus folgt der ganze Rest.
Bei gleicher Wattzahl kostet jede Betriebsstunde gleich viel. Ein Gerät mit 1.000 Watt zieht eine Kilowattstunde pro Stunde Betrieb, ob es ein Infrarotpaneel, ein Konvektor, ein Keramikgerät oder ein Ölradiator ist, und egal welche Marke darauf steht. Die Frage ist also nicht, welches weniger verbraucht, sondern wie viel Watt Sie gekauft haben und wie viele Stunden es läuft. Alles andere ist das Etikett.
Das hier ist eine Zählung, keine Meinung: Geräte, die das Wort sparsam im eigenen Namen tragen, mit den Wattangaben, die sie selbst machen, gelesen am 16. September 2026 im Katalog, den m8d verfolgt.
Stromsparende Elektroheizung, im Produkttitel und vor jeder technischen Angabe. Das ist die Formel fast der ganzen Kategorie, und bei Infrarotgeräten kommt meist noch Energiesparheizung dazu.
Mit diesem Wort im Namen gibt es Geräte mit 450 W, mit 1.000 W wie das HJM OPTIMA 1000 ansehen ›, mit 1.500 wie das Cecotec ReadyWarm 7000 Space ansehen ›, mit 2.000 wie das Haverland Medusa ansehen › und mit 2.500 W. Zwischen dem ersten und dem letzten liegt der fünfeinhalbfache Stundenverbrauch.
Am selben Tag, in derselben Baureihe derselben Marke, war das sparsame Modell mit 2.000 W billiger zu kaufen als das mit 1.000 W. Das Gerät, das pro Stunde doppelt so viel zieht, kostet in der Anschaffung weniger. Wenn das Etikett etwas bedeuten würde, könnte das nicht passieren.
m8d-Regel: Sparsam ist keine Eigenschaft des Geräts: es ist ein Wort, das genauso auf einem mit 450 Watt steht wie auf einem mit 2.500. Was Sie verbrauchen werden, steht als Wattzahl im Datenblatt, und Sie zahlen es voll für jede Stunde, die das Gerät läuft.
Infrarotheizung oder Konvektor: was sich wirklich ändert und was nicht
In Deutschland ist die Infrarotheizung die meistgesuchte Form der Elektroheizung, und sie wird fast ausschließlich von Herstellern und Shops beantwortet. Deshalb hier zuerst das, was sich wirklich ändert.
Was sich ändert: ein Infrarotpaneel gibt seine Wärme überwiegend als Strahlung ab, die Oberflächen und Menschen direkt erwärmt, statt zuerst die Luft. Das fühlt sich schneller warm an, es funktioniert auch in Räumen mit hohen Decken oder viel Luftwechsel, und es bewegt weniger Staub. Was sich nicht ändert: die Kilowattstunden. Bei gleicher Wattzahl steht am Monatsende dieselbe Zahl.
Und dann die Größenordnung, die vor dem Kauf gehört und die in den Shops fehlt. Die Stiftung Warentest rechnet für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern mit rund 8.000 Watt installierter Leistung und 11.680 Kilowattstunden im Jahr, was bei 40 Cent je Kilowattstunde knapp 4.700 Euro im Jahr ergibt, gegenüber gut 2.000 Euro bei Gas. Ihr eigenes Urteil über die Technik steht in der Überschrift: Notlösung ohne Sparpotenzial. Wir sehen es genauso, und deshalb steht in dieser Auswahl kein Gerät für eine ganze Wohnung: eine Elektroheizung ist die richtige Antwort für den einen Raum, den die Heizung nicht erreicht, für das Gästezimmer, das Bad am Morgen, das Homeoffice im Souterrain oder die Übergangswochen. Als Ersatz für eine vorhandene Heizung ist sie die teuerste Lösung, die man kaufen kann.
Drei Spalten, damit die Diskussion nicht wieder von vorn beginnt. Sie gilt für Infrarot, Konvektor, Keramik, Naturstein und Öl gleichermaßen.
Die Art der Wärme: Infrarot, Konvektion, Keramik, Naturstein, Öl oder Glimmer. Bei gleicher Wattzahl kostet dieselbe Betriebsstunde dasselbe. Die Stiftung Warentest schreibt dazu, dass der Wirkungsgrad einer elektrischen Heizung niemals über 100 Prozent liegen kann.
Die Trägheit und wohin die Wärme geht. Öl und Keramik für ein Zimmer, in dem Sie viele Stunden am Stück sitzen; ein Konvektor oder ein Infrarotpaneel für einen Raum, der schnell und für kurze Zeit warm sein soll. Das ist eine Entscheidung über die Nutzung, nicht über Geld. Die Wärme, die nach dem Abschalten noch da ist, haben Sie bereits bezahlt.
Die Regelung: genaues Thermostat, Wochentagsregelung, Erkennung offener Fenster, Präsenzerkennung. Alles, was dafür sorgt, dass das Gerät länger aus ist. Es ist dieselbe Liste, die im Ökodesign-Datenblatt die Punkte bringt, und deshalb ist die Wahl dieses Ratgebers das HJM OPTIMA 1000 ansehen › und nicht das mit den meisten Elementen, und deshalb tut das TP-Link Tapo P110 ansehen › für Ihre Rechnung mehr als ein Technikwechsel.
m8d-Regel: Zwischen zwei Elektroheizungen mit denselben Watt ändert die Heiztechnik nicht, was Sie verbrauchen: sie ändert, wann Sie es merken. Was die Rechnung ändert, sind Thermostat und Zeitschaltung, und genau die stehen als Punkte im Ökodesign-Datenblatt.
Stromkosten-Rechner für Elektroheizungen: was sie im Monat kostet und was eine Stunde weniger am Tag ausmacht
Stromkosten-Rechner für Elektroheizungen: was sie im Monat kostet und was eine Stunde weniger am Tag ausmacht
Der Stromkosten-Rechner für Elektroheizungen: wählen Sie die Wattzahl des Geräts, die Stunden, die es laufen soll, und Ihren Strompreis. Der Rechner stellt die beiden Rechnungen nebeneinander, den Verbrauch so, wie Sie das Gerät nutzen wollen, und denselben Verbrauch mit einer Stunde weniger am Tag. Die Differenz zwischen beiden ist das Einzige an dieser Kategorie, das in Ihrer Hand liegt. Voreingestellt ist der Durchschnittspreis für private Haushalte des Statistischen Bundesamts. Kostenlos, ohne Konto und ohne Werbung.
Eine Stunde weniger pro Tag sind 24,00 € in einem Winter, mit demselben Gerät und ohne auf sonst irgendetwas zu verzichten. Jede Betriebsstunde kostet 0,20 €.

Das ist die Obergrenze: das Gerät läuft in allen diesen Stunden ohne Pause. Mit dem Thermostat auf einer vernünftigen Temperatur schaltet es ab und läuft in Zyklen, und die Rechnung sinkt. Wie weit sie sinkt, hängt von der Dämmung ab, und das veröffentlicht kein Hersteller. Vier Monate sind die Heizsaison, mit der hier für den Winter gerechnet wird. Der voreingestellte Strompreis ist der Durchschnitt für private Haushalte des Statistischen Bundesamts, 40,55 Cent je Kilowattstunde im 2. Halbjahr 2025, veröffentlicht am 31. März 2026.
| Gerät | Watt | Bauart | Regelung | Kosten je Stunde bei 0,41 €/kWh | |
|---|---|---|---|---|---|
| 900 W | Konvektor, trocken | WLAN | 0,37 € | Ansehen › | |
| 1.000 W | Keramik | WLAN und Wochentagsregelung | 0,41 € | Ansehen › | |
| 1.200 W | Flüssigkeit | Wochentagsregelung und Verbrauchsanzeige | 0,49 € | Ansehen › | |
| 1.300 W | Konvektor, trocken | WLAN und Fernbedienung | 0,53 € | Ansehen › | |
| 1.500 W | Konvektor, trocken | WLAN und Fernbedienung | 0,62 € | Ansehen › | |
| 1.500 W | Öl | 3 Stufen, ohne Zeitschaltung | 0,62 € | Ansehen › | |
| 2.000 W | Keramik | Fenster-offen-Erkennung | 0,82 € | Ansehen › | |
| keine Angabe im Angebot | Öl | Thermostat | nicht berechenbar | Ansehen › |
Die Kosten je Stunde sind Watt mal Tarif, gerechnet mit 0,41 Euro je Kilowattstunde nach dem Durchschnitt des Statistischen Bundesamts, und mit dem Gerät im Dauerbetrieb. Die hervorgehobene Zeile ist nicht die beste Maschine: es ist die, deren Betrieb am wenigsten kostet, und das ist in dieser Kategorie eine legitime Art zu wählen. Die letzte Zeile ist wörtlich gemeint: dieses Angebot veröffentlicht die Wattzahl nicht, also lässt sich sein Betrieb ohne Blick in die Anleitung nicht berechnen.
Die stromsparenden Elektroheizungen 2026, einzeln und mit dem, was jedes Datenblatt hergibt
Die Reihenfolge richtet sich weder nach Leistung noch nach Preis, sondern danach, wem jedes Gerät nützt. Innerhalb jedes Falls entscheiden Watt, Regelung und Kosten je Stunde, also die drei Angaben, die wirklich beschreiben, wie das Zusammenleben aussieht. Die Verfügbarkeit ist von Land zu Land verschieden, und die Buttons führen in den Amazon-Shop Ihres Landes.

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Tausend Watt, Keramik und vom Handy programmierbar. Es ist das Gerät für alle, die es an die Wand hängen und fünf Jahre lang nicht mehr anfassen wollen. Wir empfehlen es nicht wegen der Keramik, sondern wegen der Wochentagsregelung: in der Ökodesign-Rechnung ist sie sieben Punkte wert, mehr als jede andere Einzelfunktion, und für die Bauart gibt es null. Klar sein muss dabei: seine tausend Watt kosten je Stunde genau so viel wie tausend Watt in jedem anderen Gerät. Was Sie hier mehr bezahlen, ist die Regelung, und das ist in dieser Kategorie das Einzige, was sich auf der Rechnung wiederfindet.
- Tausend Watt ergeben mit dem deutschen Durchschnittspreis glatt einundvierzig Cent je Stunde. Das ist die einfachste Rechnung dieses Ratgebers und dient als Maßstab für alle anderen.
- Keramik: der Block im Inneren speichert Wärme und gibt sie langsamer ab. Wie beim Öl verteilt das die Wärme über die Zeit, ändert aber nicht die Kilowattstunden, die Sie gekauft haben.
- Vollständige Wochentagsregelung und Sparfunktionen. In einem Gerät, das an der Wand bleiben soll, ist genau das die Entscheidung über die Rechnung der nächsten Winter, und in der Ökodesign-Rechnung ist diese Funktion sieben Punkte wert.
- Auch dieses Gerät trägt das Wort sparsam im Namen, mit tausend Watt. Ein anderes mit derselben Bezeichnung hat zweitausendfünfhundert. Das Etikett unterscheidet nichts.
- Wochentagsregelung rund um die Uhr, die Funktion mit den meisten Punkten im Ökodesign-Datenblatt
- Tausend Watt, die einfachste Rechnung dieser Auswahl
- Für feste Wandmontage gedacht, nicht zum Herumschieben
- Steuerung per WLAN zusätzlich zum Gerät selbst
- Preislage der oberen Klasse für tausend Watt
- Tausend Watt reichen in einem großen Wohnzimmer nicht
- Keramik braucht am Anfang etwas, bis die Wärme kommt

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Neunhundert Watt ist die Zahl, die sich kaum jemand in ein Wohnzimmer zu schreiben traut und die in einem Schlafzimmer reichlich ist. Genau darin liegt der Reiz: rund siebenunddreißig Cent je Stunde, die Hälfte dessen, was ein Gerät mit zweitausend kostet. Außerdem gehört es zu den wenigen, die überhaupt eine Fläche angeben, zwölf Quadratmeter, und damit lässt sich nachprüfen, ob der Hersteller übertreibt.
- Es gibt bis zu zwölf Quadratmeter bei neunhundert Watt an. Es ist eines der wenigen, die den Wert überhaupt nennen, und er liefert den Maßstab für die anderen: fünfundsiebzig Watt je Quadratmeter, also das untere Ende der Spanne, mit der in Deutschland gerechnet wird.
- Siebenunddreißig Cent je Stunde mit dem deutschen Durchschnittspreis. In einem Schlafzimmer, drei Stunden vor dem Schlafen, sind das gut ein Euro am Abend und einundachtzig Kilowattstunden im Monat.
- Es steht auf Füßen oder hängt an der Wand, und die zweite Möglichkeit macht aus ihm die feste Heizung eines Zimmers statt eines Geräts, das herumgeschoben wird.
- Kindersicherung und Steuerung über Google Home. Das Erste zählt mehr, als es klingt, bei einem Gerät, das innen glüht und auf Kinderhöhe steht.
- Die ehrlichste Wattzahl der Liste für ein Schlafzimmer
- Gibt die Fläche an, die es beansprucht
- Lässt sich an die Wand hängen
- Kindersicherung
- Neunhundert Watt reichen in einem großen oder schlecht gedämmten Wohnzimmer nicht
- Keine Wochentagsregelung, nur Zeiten über die App
- Das WLAN hängt an der hauseigenen App

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Wenn Sie diese Woche Wärme wollen und wenig ausgeben, ist das das Gerät. Man sollte sagen, was Sie kaufen und was nicht: tausendfünfhundert Watt sind rund zweiundsechzig Cent je Stunde, es hat keine Zeitschaltung, und die Trägheit des Öls sorgt dafür, dass es lange braucht und nach dem Abschalten eine Weile lauwarm bleibt. Diese Weile ist kein Sparen, sie ist Wärme, die Sie schon bezahlt haben, und trotzdem ist sie angenehm.
- Zweiundsechzig Cent je Stunde mit dem deutschen Durchschnittspreis. Fünf Stunden am Tag über vier Wintermonate sind rund neunhundert Kilowattstunden, und diese Rechnung gehört vor den Kauf, nicht in den Januar.
- Es gibt fünfzehn Quadratmeter bei tausendfünfhundert Watt an, also hundert Watt je Quadratmeter. Ein anderes Gerät der Liste nennt zwölf Quadratmeter bei neunhundert, also fünfundsiebzig. Niemand rechnet nach demselben Kriterium.
- Ohne Programmierung und ohne Präzisionsthermostat. Genau hier kommt die smarte Steckdose weiter unten ins Spiel, die einen Bruchteil kostet und dem Gerät das Einzige gibt, was ihm fehlt.
- Öl ist schwer, deshalb die Rollen. Es ist ein Gerät, das in einem Zimmer stehen bleibt, keines, das jeden Abend durch die Wohnung wandert.
- Ein Einstiegspreis, über den sich schwer streiten lässt
- Gibt die Fläche an, die es abdecken will
- Trägheit: bleibt nach dem Abschalten eine Weile lauwarm
- Drei Leistungsstufen, mit denen sich die Wattzahl tatsächlich senken lässt
- Weder Zeitschaltung noch feines Thermostat: ausschalten müssen Sie selbst
- Tausendfünfhundert Watt sind auf voller Stufe rund zweiundsechzig Cent je Stunde
- Braucht länger als ein Konvektor, bis es warm ist
- Schwer und sperrig

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Es ist das teuerste der Liste und das, was das eigentliche Problem dieser Kategorie am besten löst: dass niemand weiß, was er verbraucht. Es hat eine Verbrauchsanzeige im Gerät selbst. Der ganze Ratgeber sagt, dass die Stunden die Rechnung entscheiden, und das hier ist das Einzige, das sie Ihnen zeigt, während Sie sie ausgeben. Wenn Sie ein Zimmer von November bis März täglich heizen, ist es das, was sich am schnellsten selbst bezahlt.
- Integrierte Verbrauchsanzeige. Kein anderes Gerät der Liste hat sie, und sie liefert genau die Angabe, die kein Hersteller in sein Datenblatt schreibt: was das Gerät in einer konkreten Wohnung tatsächlich verbraucht.
- Wochenprogramm serienmäßig, mit adaptivem Heizbeginn. Übersetzt: es lernt, wie lange Ihr Zimmer bis zur Zieltemperatur braucht, und fängt früher oder später an, um nicht zu überschießen.
- Tausendzweihundert Watt sind neunundvierzig Cent je Stunde mit dem deutschen Durchschnittspreis. Es liegt damit in derselben Klasse wie die Wahl dieses Ratgebers, und was Sie mehr bezahlen, ist die Regelung, nicht die Wärme.
- Es arbeitet mit Flüssigkeit. Nach der Ökodesign-Rechnung bringt die Bauart keinen einzigen Punkt: der Unterschied liegt darin, wie die Wärme über die Zeit verteilt wird, nicht in der Rechnung.
- Verbrauchsanzeige im Gerät, einzigartig in dieser Liste
- Wochenprogramm und adaptiver Heizbeginn, zwei Funktionen, die im Ökodesign-Datenblatt zusammen acht Punkte wert sind
- Hersteller, der praktisch nur das herstellt
- Zurückhaltende Wattzahl für das, was es kostet
- Der höchste Preis dieses Ratgebers mit Abstand
- Wärme über Flüssigkeit braucht etwas länger als Keramik
- Kein WLAN: programmiert wird am Gerät

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Zweitausend Watt, also rund zweiundachtzig Cent je Stunde und die Obergrenze dessen, was in einer normalen Wohnung eingesteckt wird. Es steht hier, weil es große und schlecht gedämmte Räume gibt, in denen das nötig ist, und weil es die Funktion mitbringt, die in einem solchen Gerät am meisten Sinn ergibt: die Fenster-offen-Erkennung, die es beim Lüften von selbst abschaltet und die Szene verhindert, bei der Sie für zweiundachtzig Cent die Stunde die Straße heizen.
- Zweiundachtzig Cent je Betriebsstunde mit dem deutschen Durchschnittspreis. Es ist das Gerät, dessen Betrieb in diesem ganzen Ratgeber am meisten kostet, und deshalb zählt das Thermostat hier mehr als irgendwo sonst.
- Fenster-offen-Erkennung: es bemerkt den plötzlichen Temperaturabfall und schaltet ab. In einem Haushalt mit Kindern oder mit jemandem, der morgens lüftet, bezahlt sich das in einem Winter. In der Ökodesign-Rechnung steht diese Funktion mit einem Punkt.
- Keramik, also Wärme, die gespeichert und langsam abgegeben wird. Dieselbe Warnung wie immer: das verteilt die Wärme, es senkt nicht, was verbraucht wurde.
- Die Babycare-Funktion begrenzt die Oberflächentemperatur. In einem Kinderzimmer ist das der Unterschied zwischen aufstellen können und nicht.
- Fenster-offen-Erkennung, die Funktion, die hier am meisten spart
- Echte Leistung für einen großen Raum
- Begrenzung der Oberflächentemperatur
- Hersteller, der auf diese Geräte spezialisiert ist
- Zweiundachtzig Cent je Stunde: das teuerste Gerät dieser Liste im Betrieb
- Weder WLAN noch Wochenprogramm
- Zweitausend Watt verlangen einen Blick auf die Steckdose und die Leiste
Die drei folgenden stehen als Erwähnung in dieser Auswahl, nicht als Empfehlung. Zwei davon sind Stufen desselben Konvektors, deren Lieferbarkeit im Markt stark schwankt, und der dritte veröffentlicht seine Wattzahl nicht, sodass sich sein Betrieb nicht ausrechnen lässt. Ihre Angaben stehen trotzdem in der Tabelle weiter oben, weil sie die Spanne dieser Kategorie zeigen.

Es trifft die beiden Dinge, die in dieser Kategorie wirklich über die Rechnung entscheiden: eine zurückhaltende Wattzahl für einen normalen Raum und eine Programmierung, die auch benutzt wird. Bei 1.300 Watt kostet jede Stunde rund dreiundfünfzig Cent, und das WLAN ist hier kein Schmuck: von der Couch aus abschalten oder so programmieren, dass es vor dem Aufstehen heizt, ist genau das, was eine Rechnung von der anderen trennt.
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Es ist dasselbe Gerät wie das mit 1.300 Watt, nur mit zweihundert Watt mehr, und darin liegt der ganze Unterschied: rund zweiundsechzig statt dreiundfünfzig Cent je Stunde. Das lohnt sich, wenn der Raum groß oder schlecht gedämmt ist, denn ein Heizgerät, das die Temperatur nie erreicht, läuft durchgehend, und dann verbraucht es wirklich. Für ein Schlafzimmer ist schon das mit 1.300 Watt zu viel.
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Ein Ölradiator von der Marke, die sie am längsten baut, mit Sicherheitsthermostat und Frostschutz, also der Funktion, die ihn ein geschlossenes Ferienhaus bewachen lässt, ohne dass eine Leitung platzt. Wenn Ihnen das billigste Gerät der Liste zu wenig Maschine ist und Sie keine Programmierung brauchen, ist das die Stufe dazwischen.
Ansehen ›Wie viel Watt ein Raum braucht, und warum die Quadratmeterangaben der Hersteller nicht vergleichbar sind
Bleibt die Zahl, nach der fast jeder auswählt: die Fläche. Sie hält einem Vergleich schlecht stand, denn sie steht nicht einmal in denselben Einheiten. Das EVVO C6 ansehen › nennt bis zu 12 m² mit 900 Watt, also 75 Watt je Quadratmeter. Das Cecotec ReadyWarm 7000 Space ansehen › nennt 15 m² mit 1.500 Watt, also 100. Und das De'Longhi Radia S ansehen › nennt keine Quadratmeter, sondern bis zu 45 Kubikmeter, also Volumen. Drei Geräte derselben Liste, drei Kriterien, und keines sagt, von welchem Haus es spricht.
Als deutsche Orientierung gibt es zwei veröffentlichte Werte, die erstaunlich nah beieinander liegen. Vattenfall rechnet mit etwa 60 bis 100 Watt je Quadratmeter zu beheizender Fläche. Und die Rechnung der Stiftung Warentest für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern geht von rund 8.000 Watt aus, also von 80 Watt je Quadratmeter. Nehmen Sie den unteren Wert für einen gut gedämmten Neubau und den oberen für ein Erdgeschoss mit alten Fenstern oder eine Nordwand. Zu klein zu kaufen ist teuer: ein Gerät, das die eingestellte Temperatur nie erreicht, läuft durchgehend.
Die beiden deutschen Bezugswerte für Watt je Quadratmeter stammen von Vattenfall und aus der Rechnung der Stiftung Warentest, beide unten verlinkt und abgerufen am 16. September 2026. Die Herstellerangaben stammen aus den Datenblättern der Geräte dieser Auswahl.
Drei Geräte derselben Liste, drei Kriterien: 12 m² bei 900 W, 15 m² bei 1.500 W und ein drittes, das die Reichweite in 45 Kubikmetern angibt. Keines sagt, von welchem Gebäude es spricht, und zwischen einem Neubau und einem Erdgeschoss von 1970 mit Aluminiumfenstern liegen Welten.
Vattenfall rechnet mit etwa 60 bis 100 Watt je Quadratmeter. Die Stiftung Warentest geht in ihrer Rechnung für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern von rund 8.000 Watt aus, also von 80 Watt je Quadratmeter. Zwei unabhängige Quellen, und sie decken sich.
Gut gedämmter Neubau: 60 bis 70 W/m², also etwa 900 W für 14 m². Normale Wohnung: 80 W/m², also rund 1.200 W für 15 m². Erdgeschoss, Nordwand oder alte Fenster: 100 W/m² und aufwärts, also 2.000 W für 20 m². Und wenn Sie zwischen zwei Stufen stehen, nehmen Sie die größere mit einem guten Thermostat statt die kleinere im Dauerlauf.
m8d-Regel: Rechnen Sie mit 60 bis 100 Watt je Quadratmeter, je nach Dämmung, und nicht mit der Quadratmeterzahl, die auf dem Karton steht. Zu klein gekauft ist teuer: ein Gerät, das die eingestellte Temperatur nie erreicht, schaltet nie ab.
Was die Rechnung wirklich senkt, und wann Sie keine Elektroheizung kaufen sollten
Wenn Sie bis hierher gelesen haben, um das Gerät zu finden, das wenig verbraucht: das gibt es nicht. Es gibt das Gerät, das länger aus ist. Und dafür gibt es drei Wege, nach Kosten geordnet.
Der erste ist kostenlos: ein Grad weniger am Thermostat und die Tür des Raums schließen, den Sie heizen. Der zweite kostet weniger als ein Essen und ist das TP-Link Tapo P110 ansehen ›: es gibt jedem Heizkörper Zeiten und zeigt Ihnen vor allem in Kilowattstunden, was er bei Ihnen zu Hause wirklich zieht, und das veröffentlicht kein Hersteller. Der dritte ist, die Regelung gleich mitzukaufen, und deshalb ist die Wahl dieses Ratgebers das HJM OPTIMA 1000 ansehen ›.
Und der Hinweis, der uns einen Verkauf kostet, den wir trotzdem geben: wenn im Raum eine Wärmepumpe, eine Klimaanlage mit Heizfunktion oder ein Heizkörper der Zentralheizung hängt, raten wir Ihnen, die zuerst einzuschalten. Eine Elektroheizung liefert eine Kilowattstunde Wärme je verbrauchter Kilowattstunde Strom. Eine Wärmepumpe verschiebt Wärme, statt sie herzustellen, und liefert ein Mehrfaches davon; ihre jahreszeitbedingte Effizienz steht auf ihrem eigenen Energielabel. Die Elektroheizung ist für den Raum, den die Heizung nicht erreicht, nicht als Ersatz für eine, die schon da ist.

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Es ist der rentabelste Kauf dieses ganzen Ratgebers und kostet weniger als ein Essen. Es gibt jedem dummen Heizkörper Zeiten, und das ist das Einzige, was den Verbrauch eines Elektrogeräts senkt. Dazu misst es, was wirklich durchgeht, und das ist die Angabe, die kein Hersteller einer Heizung veröffentlicht. Wenn Ihr Heizkörper funktioniert, ist das das Einzige, was Sie noch kaufen müssen.
- Es misst den tatsächlichen Verbrauch und speichert ihn nach Tagen. Damit hört die Diskussion darüber auf, was Ihr Heizkörper verbraucht: Sie sehen es in Kilowattstunden, in Ihrer Wohnung und mit Ihrem Tarif.
- Eigene Zeitpläne: eine halbe Stunde vor dem Aufstehen an, aus, wenn Sie gehen. Das ist genau die Funktion, die den günstigen Ölradiatoren dieser Liste fehlt, und in der Ökodesign-Rechnung ist eine Tageszeitregelung fünf Punkte wert.
- Der Hersteller gibt eine maximale Last von 3.680 Watt und 16 Ampere an, also hält es jedes Haushalts-Heizgerät aus, auch eines mit 2.000 Watt. Diese Angabe gehört immer geprüft: nicht jede smarte Steckdose kommt dorthin.
- Es macht aus einem Heizkörper kein Thermostat: die Raumtemperatur kennt es weiterhin nicht. Es steuert die Stunden, und dort liegt das Geld.
- Misst den tatsächlichen Verbrauch in Kilowattstunden, bei Ihnen zu Hause
- Gibt jedem Heizkörper ohne Programmierung Zeiten
- Angegebene maximale Last von 3.680 Watt und 16 Ampere
- Kostet einen Bruchteil dessen, was das Heizgerät kostet
- Misst keine Temperatur: es steuert Stunden, nicht Grad
- Braucht WLAN mit 2,4 GHz und die eigene App
- Bei Heizkörpern, die schon programmierbar sind, bringt es nichts
Und eine Prüfung von zwei Sekunden, bevor Sie einstecken. Eine Schuko-Steckdose und die meisten Steckdosenleisten sind für 16 Ampere ausgelegt, also für rund 3.680 Watt insgesamt, für alles, was daran hängt. Ein Heizgerät mit 2.000 Watt zieht etwa 9 Ampere und passt allein problemlos, zusammen mit anderen Verbrauchern an derselben Leiste aber nicht mehr unbedingt. Lesen Sie die aufgedruckte Zahl auf der Leiste, und stecken Sie das Heizgerät wenn möglich direkt in die Wand. Das TP-Link Tapo P110 ansehen › dieser Auswahl gibt eine maximale Last von 3.680 Watt und 16 Ampere an, hält also jedes Haushaltsgerät dieser Liste aus. Nicht jede smarte Steckdose kommt dorthin: das ist das Erste, was in ihrem Datenblatt zu prüfen ist.
Jede Zahl in diesem Ratgeber hat ihre Quelle und ihr Datum. Was wir getan haben, ist lesen, was Hersteller und Behörden veröffentlichen, und es gegeneinander halten. Genau dort liegt in dieser Kategorie die Lücke: keiner der zwanzig Treffer, die diese Suche heute belegen, stellt einen Euro neben die Wattzahlen, die er aufzählt, und keiner erklärt, woraus die Prozentzahl auf dem Datenblatt gemacht ist.
Am 16. September 2026 haben wir den Katalog der Geräte durchgesehen, die das Wort sparsam im eigenen Namen tragen, und die Wattangaben notiert, die sie selbst machen, von 450 bis 2.500. Die Kosten je Stunde in diesem Ratgeber sind Arithmetik, keine Schätzung: Watt mal Tarif. Der Tarif ist der Durchschnitt für private Haushalte, den das Statistische Bundesamt am 31. März 2026 veröffentlicht hat, 40,55 Cent je Kilowattstunde im 2. Halbjahr 2025, für die Rechnung auf 0,41 Euro gerundet. Tauschen Sie ihn im Rechner gegen den Ihrer Abrechnung.
Die Korrekturfaktoren der Ökodesign-Rechnung stammen von der frei zugänglichen Ökodesign-Seite eines Herstellers dieser Kategorie. Welche Verordnung seit wann gilt, stammt von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, die Änderung des Umrechnungskoeffizienten vom Schweizer Bundesamt für Energie, das dieselbe EU-Verordnung umgesetzt hat. Die Größenordnung für eine ganze Wohnung stammt von der Stiftung Warentest, die Watt je Quadratmeter von Vattenfall. Alles unten verlinkt, mit Abrufdatum. Wo ein Hersteller eine Angabe nicht veröffentlicht, sagt die Zelle das, statt gefüllt zu werden.
Welche Elektroheizung ist am sparsamsten?›
Die mit den wenigsten Watt und den wenigsten Betriebsstunden, in dieser Reihenfolge. Bei gleicher Wattzahl verbrauchen alle Elektroheizungen pro Stunde dasselbe, weil alle den Strom praktisch vollständig in Wärme umwandeln. Ein Gerät mit 900 Watt kostet mit dem deutschen Durchschnittspreis rund 0,37 Euro je Stunde, eines mit 2.000 Watt rund 0,82, ob Infrarot, Keramik, Öl oder Konvektor. Was eine Rechnung von der anderen trennt, sind Thermostat und Zeitschaltung.
Ist eine Infrarotheizung ein Stromfresser?›
Sie ist genau so ein Stromfresser wie jede andere Elektroheizung derselben Wattzahl, nicht mehr und nicht weniger. Die Größenordnung, ab der es weh tut, ist nicht das einzelne Gerät, sondern die Fläche: die Stiftung Warentest rechnet für 100 Quadratmeter mit rund 8.000 Watt und 11.680 Kilowattstunden im Jahr und kommt bei 40 Cent auf knapp 4.700 Euro, gegenüber gut 2.000 bei Gas. Für einen Raum, der ein paar Stunden am Tag warm sein muss, ist das eine völlig andere Rechnung.
Was bedeutet die Prozentzahl auf dem Datenblatt einer Elektroheizung?›
Sie heißt jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz, Kurzzeichen ηs, und sie ist keine Messung am Gerät, sondern eine Rechnung: ein Grundwert plus Korrekturfaktoren für die Regelung. Ein Hersteller rechnet auf seiner Ökodesign-Seite vor, dass eine Wochentagsregelung sieben Punkte bringt, ein elektronisches Thermostat drei, Fenster-offen-Erkennung und adaptiver Heizbeginn je einen. Für die Bauart gibt es keinen Punkt. Achten Sie darauf, mit welchen Funktionen die Zahl zustande kam.
Wie viel Watt braucht eine Heizung für 20 Quadratmeter?›
Als Orientierung gelten in Deutschland etwa 60 bis 100 Watt je Quadratmeter, je nach Dämmung, also grob 1.200 bis 2.000 Watt für 20 Quadratmeter. Nehmen Sie den unteren Wert für einen gut gedämmten Neubau und den oberen für ein Erdgeschoss, alte Fenster oder eine Nordwand. Die Herstellerangaben in Quadratmetern helfen dabei nicht: in dieser Auswahl nennt ein Gerät 12 m² bei 900 Watt, ein anderes 15 m² bei 1.500, und ein drittes gibt die Reichweite gleich in Kubikmetern an.
Wie viel kostet eine Elektroheizung im Monat?›
Watt mal Stunden mal Tarif. Ein Gerät mit 1.500 Watt, fünf Stunden am Tag, sind 225 Kilowattstunden im Monat, also mit dem deutschen Durchschnittspreis rund 92 Euro, und über vier Wintermonate rund 369 Euro. Eines mit 900 Watt in denselben Stunden bleibt bei 135 Kilowattstunden und rund 55 Euro. Das sind Obergrenzen: mit einem Thermostat auf einer vernünftigen Temperatur schaltet das Gerät ab und läuft in Zyklen. Wie viel weniger es dann ist, hängt von der Dämmung ab und veröffentlicht kein Hersteller.
Ist ein Ölradiator oder ein Konvektor besser?›
Für den Geldbeutel ist es egal, und das folgt direkt daraus, dass der Wirkungsgrad einer elektrischen Heizung nicht über 100 Prozent liegen kann. Was sich ändert, ist die Trägheit: der Ölradiator braucht länger, bis er warm ist, und bleibt nach dem Abschalten eine Weile lauwarm, der Konvektor macht es umgekehrt. Nehmen Sie Öl oder Keramik für ein Zimmer, in dem Sie viele Stunden am Stück sitzen, und einen Konvektor für einen Raum, der schnell und kurz warm sein soll. Die Wärme danach haben Sie schon bezahlt.
Darf man eine Elektroheizung an eine Steckdosenleiste anschließen?›
Mit Vorsicht und mit Blick auf die aufgedruckte Zahl. Eine Schuko-Steckdose und die meisten Leisten sind für 16 Ampere ausgelegt, also für rund 3.680 Watt für alles zusammen, was daran hängt. Ein Gerät mit 2.000 Watt zieht etwa 9 Ampere und passt allein, mit weiteren Verbrauchern an derselben Leiste aber nicht mehr sicher. Vernünftig ist, direkt in die Wand zu stecken. Bei einer smarten Steckdose prüfen Sie ihre maximale Last: das Modell in dieser Auswahl gibt 3.680 Watt und 16 Ampere an, nicht alle Modelle des Marktes kommen dorthin.
Lohnt sich eine Elektroheizung gegenüber einer Wärmepumpe?›
Nein, und das sagen wir, obwohl es uns einen Verkauf kostet. Eine Elektroheizung liefert eine Kilowattstunde Wärme je verbrauchter Kilowattstunde Strom. Eine Wärmepumpe stellt die Wärme nicht her, sie verschiebt sie von draußen nach drinnen und liefert ein Mehrfaches je eingesetzter Kilowattstunde; dieser jahreszeitbedingte Wert steht auf ihrem Energielabel. Wenn in dem Raum schon eine Wärmepumpe oder eine Klimaanlage mit Heizfunktion hängt, schalten Sie die zuerst ein. Die Elektroheizung ist für den Raum, den die Heizung nicht erreicht.
Seit wann gilt für Elektroheizungen eine neue Ökodesign-Verordnung?›
Seit dem 1. Juli 2025 gilt für Einzelraumheizgeräte die Verordnung (EU) 2024/1103; die bisherige (EU) 2015/1188 galt bis zum 30. Juni 2025. Mit dem Wechsel wurde der Rechenweg für die Effizienzzahl geändert, unter anderem sank der Umrechnungskoeffizient von 2,5 auf 1,9, während die Mindestanforderungen technisch grundsätzlich dieselben blieben. Praktisch heißt das: dasselbe Gerät trägt heute eine höhere Prozentzahl, und zwei Angebote mit verschiedenen Zahlen können zwei Verordnungen zeigen statt zwei Qualitäten.
Die Datenblätter, Verordnungen und Quellen, abgerufen am 16. September 2026.
- Statistisches BundesamtErdgas- und Stromdurchschnittspreise, Pressemitteilung Nr. 111 vom 31. März 2026Strom kostete private Haushalte im 2. Halbjahr 2025 durchschnittlich 40,55 Cent je Kilowattstunde. Das ist der Tarif, mit dem hier gerechnet wird.
- Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfungÖkodesign und Energielabel: EinzelraumheizgeräteDie Verordnung (EU) 2024/1103 gilt ab dem 1. Juli 2025; die Verordnung (EU) 2015/1188 galt bis zum 30. Juni 2025.
- Schweizer Bundesamt für EnergieMerkblatt Anforderungen für neue Einzelraumheizgeräte, Ausgabe 04.2026Mit der Verordnung (EU) 2024/1103 wurde der Umrechnungskoeffizient von 2,5 auf 1,9 reduziert und die Gleichung leicht geändert, während die neuen Mindestanforderungen technisch grundsätzlich identisch sind.
- Hersteller dieser KategorieÖkodesign-Richtlinie und InfrarotheizungenRechnet die Korrekturfaktoren selbst vor: manuelles Thermostat 1,0, elektronisches Thermostat 3,0, Tageszeitregelung 5,0, Wochentagsregelung 7,0, Erkennung offener Fenster 1,0, Fernbedienung 1,0, adaptiver Heizbeginn 1,0.
- Stiftung WarentestInfrarotheizung: Notlösung ohne SparpotenzialRund 8.000 Watt und 11.680 Kilowattstunden im Jahr für 100 Quadratmeter, knapp 4.700 Euro bei 40 Cent je Kilowattstunde gegenüber gut 2.000 Euro bei Gas. Und: der Wirkungsgrad einer elektrischen Heizung kann niemals größer als 100 Prozent sein.
- VattenfallInfrarotheizung: Vor- und Nachteile und KostenPro Quadratmeter zu beheizender Raumfläche werden etwa 60 bis 100 Watt benötigt.
- TP-LinkDatenblatt der smarten Steckdose Tapo P110Maximale Last 3.680 W, 16 A: die Angabe, mit der sich prüfen lässt, ob eine smarte Steckdose ein Heizgerät aushält.
- Eigene Zählung im von m8d verfolgten Amazon-KatalogKatalog der Konvektoren und ElektroheizkörperDie von jedem Hersteller angegebenen Watt bei Geräten, die das Wort sparsam im eigenen Namen tragen, von 450 bis 2.500 W, gelesen am 16. September 2026.
Wenn Sie die Elektroheizung gesucht haben, die wenig verbraucht, ist der unbequeme Schluss dieses Ratgebers, dass Sie sie über Etiketten nicht finden werden: was Sie verbrauchen, entscheiden Sie selbst, bei der Wahl der Wattzahl und bei der Wahl der Stunden. Ein Gerät mit 900 Watt kostet rund siebenunddreißig Cent je Stunde und eines mit 2.000 Watt rund zweiundachtzig, und beide werden mit demselben Wort auf dem Karton verkauft.
Was wirklich entscheidet: für ein Schlafzimmer nehmen wir das EVVO C6 ansehen ›, weil neunhundert Watt dort reichen und halb so viel kosten. Für den Raum, in dem Sie leben, empfehlen wir das HJM OPTIMA 1000 ansehen ›, und nicht wegen der Keramik, sondern wegen der Wochentagsregelung: das ist die Funktion, die im Ökodesign-Datenblatt sieben von neun möglichen Punkten bringt und die auf der Rechnung dasselbe tut. Und wenn schon ein Heizkörper da ist, kaufen Sie keinen zweiten: geben Sie ihm das TP-Link Tapo P110 ansehen ›, das ihm Zeiten gibt und Ihnen in Kilowattstunden zeigt, was Sie bisher ausgegeben haben, ohne es zu wissen.
Luftentfeuchter für Keller und WohnungDas andere Winterproblem, mit den Feuchtegrenzen des Umweltbundesamts und den Lüftungszeiten des BGH.
Pelletofen kaufenWenn es um eine Etage geht und nicht um einen Raum: was die Kilowattstunde Wärme dort kostet.
Kaminofen kaufenDieselbe Rechnung mit Scheitholz, plus Mindestwirkungsgrad und Kehrpflicht.Kommentare
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