Hardware und KIAktualisiert am 1. September 202625 Min. Lesezeit

Beste SSD nach Preis-Leistung 2026: neun Modelle für PC, Notebook und PS5, und die Bauhöhe, an der es scheitert

Beste SSDs 2026 im Vergleich: NVMe, SATA und externe Modelle

Neun SSDs in drei Bauformen, geordnet nach dem, was in Deutschland gerade zählt: Was passt überhaupt hinein, welche Kapazität lohnt sich in der Speicherkrise, und welche Zahl bei einer SSD für die PS5 wirklich entscheidet. Dazu der Unterschied zwischen Herstellergarantie und gesetzlicher Gewährleistung, den fast keine Kaufberatung erklärt.

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WD_Black SN7100, NVMe-SSD mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis 2026
Empfehlung der Redaktion
WD_Black SN7100 1 TB NVMe
7.250 MB/s, PCIe Gen4, und sie erfüllt die PS5-Vorgabe
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Kaufberatung · September 2026 · NVMe, SATA und extern
Drei Empfehlungen, eine pro Bauform

Die beste SSD nach Preis-Leistung ist 2026 die WD_Black SN7100 mit 1 TB: 7.250 MB/s über PCIe Gen4, und sie liegt damit über der Leserate, die Sony für die PS5 empfiehlt. Nimmt Ihr Gerät nur SATA an, bleibt die Kingston A400 die sichere Wahl. Für unterwegs ist die Lexar ES4 mit 2 TB die Platte, die pro Gigabyte am meisten Speicher liefert. Und die Regel des Jahres: In der Speicherkrise ist die kleine Platte nicht die günstige.

Aktualisiert: 1. September 2026 · Verfügbarkeit und Ausführungen unterscheiden sich je nach Land Als Amazon-Partner verdient m8d.io an qualifizierten Verkäufen.
Das Wichtigste zuerst
  • NVMe: WD_Black SN7100 1 TB. 7.250 MB/s, PCIe Gen4 x4, M.2 2280. Liegt über der Leserate, die Sony für die PS5 empfiehlt.
  • SATA: Kingston A400 960 GB. Fast ein Terabyte in der Bauform, die in jeden 2,5-Zoll-Schacht passt.
  • Extern: Lexar ES4 2 TB. Von den neun die Platte mit dem besten Verhältnis von Gigabyte zu Preis, mit Magnethalterung für neuere iPhones.
  • Die Falle der kleinen Platte: Die 128-GB-SATA verlangt pro Gigabyte mehr als das Doppelte der 960-GB-Platte, und nach der Windows-Installation bleiben davon rund 85 GB übrig.
  • Die Regel, die alles andere schlägt: Der Sprung, der Ihren Rechner verändert, ist der von der Festplatte zur SSD. Der von SATA zu NVMe fällt nur beim Verschieben großer Dateien auf.

Welche SSD 2026 die richtige ist, entscheidet zuerst Ihr Gerät und erst danach Ihr Budget. Wir haben neun Modelle in drei Bauformen zusammengestellt, NVMe M.2, SATA im 2,5-Zoll-Format und externe Platten am USB-Anschluss, und sie nach dem geordnet, was in Deutschland gerade wirklich zählt: Was passt hinein, was ist noch lieferbar, und welche Kapazität lohnt sich in einem Jahr, in dem Speicher knapp ist.

// Wie wir das eingeordnet haben

Sechs Kriterien: die vom Hersteller angegebene Lese- und Schreibrate, das Verhältnis von Kapazität zu Preis im Vergleich der neun untereinander, die Haltbarkeit in TBW, die Bauform und wo sie hineinpasst (alter PC, aktuelles Mainboard, PS5, iPhone), die Anschlussart und die Garantiebedingungen des Herstellers, im Wortlaut gelesen.

Jede Zahl hier hat ihre Quelle: wo eine Zahl vom Hersteller stammt, steht das dabei. Wir nehmen keine Hardware von Herstellern an, und die Partnerlinks ändern nichts an der Reihenfolge. Die Auswahl stammt aus dem Katalog von Amazon Spanien, Stand 1. September 2026; Verfügbarkeit und Ausführungen unterscheiden sich je nach Land.

Zuerst die Marktlage

Was die Speicherkrise für Ihren SSD-Kauf ändert

Der Speichermarkt ist 2026 kein normaler Markt. Die Rechenzentren für KI kaufen die Produktion weg, und das trifft nicht nur den Arbeitsspeicher, sondern auch den NAND-Flash in jeder SSD. heise online berichtete am 3. Februar 2026 über die Prognose des Marktforschers TrendForce für das erste Quartal: bei Arbeitsspeicher Aufschläge von 90 bis 95 Prozent, bei Modulen für Desktop und Notebook bis zu 110 Prozent, und bei SSDs auf NAND-Basis bis zu 60 Prozent. PC Games Hardware führt seine M.2-Bestenliste seither ausdrücklich als Auswahl „in der Speicherkrise“.

Was daraus für den Kauf folgt, und es ist das Gegenteil des üblichen Rats: Warten hilft hier nicht. Wer eine SSD braucht, kauft die Kapazität, die er in zwei Jahren noch braucht, statt zweimal zu kaufen. Und die Sparbewegung, die sich am schlechtesten rechnet, ist die kleine Platte: Sie ist die einzige Anschaffung dieser Liste, bei der man am Ende zweimal zahlt, einmal für die Platte und einmal für den Nachmittag, an dem man das System auf eine größere umzieht.

Dieselbe Knappheit trifft die andere Hälfte des Rechners noch härter. Wie stark, und was das für die Wahl zwischen DDR4 und DDR5 heißt, steht im Ratgeber zum Arbeitsspeicher.

Die Entscheidung vor allen anderen

Welche SSD passt überhaupt in Ihr Gerät?

Es gibt drei Bauformen: NVMe M.2 (die schnellste, für aktuelle Mainboards und die PS5), SATA im 2,5-Zoll-Format (passt in praktisch jeden Rechner und ist der Weg, ein altes Gerät wiederzubeleben) und extern über USB (Speicher zum Mitnehmen). Das entscheidet Ihr Gerät, nicht Ihr Budget: Eine NVMe-Platte passt nicht in ein Notebook, das nur einen SATA-Schacht hat.

Die Prüfung dauert eine Minute: Ist Ihr Rechner von 2018 oder jünger, hat er mit ziemlicher Sicherheit einen M.2-Steckplatz mit NVMe, und dann ist die SN7100 die Wahl. Ist er älter, suchen Sie im Datenblatt nach „M.2“. Steht dort nichts, ist SATA im 2,5-Zoll-Format Ihre Bauform, also die A400. Und wenn Sie Dateien mitnehmen oder sichern wollen, ist es eine externe Platte, also die ES4.

Bei Notebooks lohnt sich vorher der Blick in dieselbe Liste, mit der man auch den Arbeitsspeicher prüft: im Ratgeber zu Laptops zum Programmieren steht, woran man erkennt, ob ein Gerät überhaupt aufrüstbar ist oder ob alles verlötet ist.

Die meistgestellte Frage der Kategorie

SSD für die PS5: die Vorgaben von Sony, und die eine Zahl, an der es scheitert

Sony schreibt die Anforderungen selbst auf seiner deutschen Support-Seite zum Einbau einer M.2-SSD in die PS5 auf: „Durch PCI-Express Gen4x4 unterstützte M.2 NVMe SSD (Schlüssel M)“, Kapazität von 250 GB bis 8 TB, Baugrößen 2230, 2242, 2260, 2280 und 22110, und als Leserate werden „5500 MB/s oder schneller“ empfohlen. Aus diesem Ratgeber erfüllen das die beiden NVMe-Platten: die WD_Black SN7100 mit 7.250 MB/s und die Lexar EQ790 mit 7.000 MB/s.

Und jetzt die Zahl, an der es in der Praxis scheitert, und die in kaum einer Kaufberatung steht. Sony verlangt eine Kühlstruktur, etwa einen Kühlkörper, und gibt dafür ein Maß vor: bis zu 25 mm Breite und eine Gesamtdicke von höchstens 11,25 mm, davon höchstens 8,0 mm über der Platine und 2,45 mm darunter. Viele SSDs, die im Handel ausdrücklich als „für PS5“ mit einem massiven Kühlkörper verkauft werden, liegen über diesem Maß und passen dann nicht unter die Abdeckung.

Die Regel, die Sie in zehn Sekunden prüfen können

Vor dem Kauf einer PS5-SSD nicht auf die Leserate schauen, sondern auf die Bauhöhe. Die 5.500 MB/s erreicht heute fast jede Gen4-Platte. Die 11,25 mm Gesamtdicke erreichen viele Kühlkörper nicht, und diese Angabe steht bei Sony im Datenblatt und beim Zubehör oft gar nicht. Ist keine Bauhöhe angegeben, ist ein flacher Kühlkörper aus dem Zubehör die sichere Lösung.

SSDFür PS5-Spiele geeignet?Leserate laut HerstellerBauform
WD_Black SN7100Ja, mit flachem Kühlkörper7.250 MB/sM.2 2280
Lexar EQ790Ja, mit flachem Kühlkörper7.000 MB/sM.2 2280
Kingston A400 (SATA)Nein, nur PS4-Titel und Ablage550 MB/s2,5 Zoll
Externe über USBNur als Ablage und für PS4-Titel1.050 MB/sUSB 3.2

Wenn Sie ohnehin gerade an der Konsole aufrüsten: Welche Kopfhörer an der PS5 überhaupt Ton ausgeben und warum Bluetooth an der Konsole stumm bleibt, steht im Ratgeber zu PS5-Headsets.

Eigene Auswertung

Kapazität statt Spitzenwerte: warum die kleinste SSD die teuerste ist

Speicher wird pro Gigabyte bezahlt, nicht pro Platte. Wir haben die neun Modelle dieses Ratgebers am selben Tag gegeneinander gestellt und nur eine Frage gestellt: Wie viel Speicher bekommt man hier im Verhältnis zu dem, was daneben liegt? Das Ergebnis ordnet die Liste anders, als die Angebotsschilder es tun.

SSDKapazitätBauformSpeicher fürs Geld, im Vergleich der neun
Lexar ES4Bestwert2 TBexternDer Bezugspunkt: am meisten Speicher für seinen Preis von den neun
Kingston A400960 GBSATARund die Hälfte davon, und das ist für SATA ein guter Wert
Lexar EQ7901 TBNVMeKnapp darunter, und dafür die vierfache Leserate
Lexar ES31 TBexternEtwas darunter
WD_Black SN71001 TBNVMeKnapp darunter, mit der höchsten Leserate der Liste
SanDisk Extreme1 TBexternGleichauf, dafür robust nach IP65
Samsung T92 TBexternGut das Doppelte der ES4 bei gleicher Kapazität
Patriot P220128 GBSATAMehr als das Doppelte der A400
SanDisk SSD Plus250 GBSATADer schlechteste Wert der neun, rund das Dreieinhalbfache der ES4

Die Falle der kleinen Kapazität: Die 128-GB-Platte sieht auf dem Preisschild nach der günstigsten Lösung aus, verlangt pro Gigabyte aber mehr als das Doppelte der 960-GB-Platte, und nach einer Windows-Installation bleiben davon rund 85 GB übrig. Außer bei einem absolut festen Budget beginnt der vernünftige Kauf bei 500 GB bis 1 TB. Und bei den externen Platten gilt derselbe Satz mit anderen Zahlen: Die Samsung T9 verlangt pro Gigabyte gut das Doppelte der Lexar ES4 bei identischer Kapazität, und was sie dafür mehr bietet, können die meisten Notebooks gar nicht abrufen. Warum, steht weiter unten bei den externen Platten.

Die Zahlen, sichtbar gemacht

Geschwindigkeiten verglichen: NVMe, SATA und extern

Die vom Hersteller angegebene Leserate der neun, und dazu etwas, das kaum jemand ausrechnet: wie lange jede Bauform für 50 GB braucht. Wechseln Sie den Reiter.

Sequenzielles Lesen (MB/s), mehr ist besser
Vom Hersteller angegebene Rate.

Ehrlich gelesen: Beim Windows-Start liegen zwischen SATA und NVMe drei bis fünf Sekunden, und die merken Sie im Alltag nicht. Wo NVMe davonzieht, ist das Verschieben von Daten: 50 GB in Sekunden statt in anderthalb Minuten. Wenn Sie Video schneiden, Projekte kompilieren oder große Spiele installieren, fällt dieser Unterschied täglich auf. Wenn Sie surfen und Office nutzen, nicht.

Für aktuelle Mainboards und die PS5

Die besten NVMe-M.2-SSDs 2026

PCIe Gen4 bleibt 2026 der vernünftige Punkt: Gen5 kostet deutlich mehr, wird deutlich wärmer und der Unterschied zeigt sich nur bei extremen Profi-Lasten. Das ist auch die Linie, die PC Games Hardware in seiner M.2-Bestenliste fährt.

WD_Black SN7100 mit 1 TB, NVMe-SSD mit 7.250 MB/s
Nr. 1 NVMe

WD_Black SN7100 NVMe 1 TB

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Urteil m8d · Beste NVMe-SSD für die meisten Rechner
7.250 MB/s lesen6.900 MB/s schreibenPCIe Gen4 x4M.2 2280600 TBW5 Jahre Garantie

7.250 MB/s beim Lesen und 6.900 MB/s beim Schreiben, angegeben vom Hersteller, in der Bauform M.2 2280, die auf jedes aktuelle Mainboard und in die PS5 passt. Für Spiele, Entwicklung und Videoschnitt ist das 2026 die vernünftige Obergrenze, ohne auf Gen5 zu wechseln.

Dafür
  • Höchste angegebene Leserate der neun
  • Liegt über der von Sony für die PS5 empfohlenen Rate von 5.500 MB/s
  • Läuft in Gehäusen mit normaler Belüftung ohne eigenen Kühlkörper
Zu bedenken
  • Ohne DRAM, arbeitet mit HMB: sehr lange Kopiervorgänge werden langsamer
  • Für die PS5 kommt ein flacher Kühlkörper dazu
Beobachtung aus dem AlltagDas Muster bei SSDs ohne DRAM ist bekannt: Im normalen Betrieb, also System, Spiele und Programme, merken Sie nichts. Erst wenn Sie 200 GB am Stück schreiben, fällt das Tempo vom Spitzenwert ab, weil der schnelle SLC-Zwischenspeicher voll ist. Wer täglich Terabyte schiebt, sucht ein Modell mit DRAM; für fast alle anderen ist das der richtige Kompromiss.
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Lexar EQ790 mit 1 TB, günstigere NVMe-SSD mit Gen4
Die günstigere NVMe, die mithält

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Urteil m8d · Die vernünftige Alternative unter der Nummer eins
7.000 MB/sGen4 x4SLC-Cache und HMBPS5-tauglich5 Jahre Garantie

7.000 MB/s angegebene Leserate, die im Alltag von der Nummer eins nicht zu unterscheiden sind: Bei einer Übertragung von 10 GB reden wir über Zehntelsekunden. Laut eigenem Datenblatt ebenfalls für die PS5 geeignet.

Beobachtung aus dem AlltagLexar galt vor fünf Jahren als Zweitmarke. Heute stecken in ihren NVMe-Platten Controller der ersten Reihe, und die Vorsicht gegenüber dem Namen hat keine Grundlage mehr. Was bleibt, ist die Frage nach dem Service in Deutschland: Bei einer Garantie über fünf Jahre lohnt der Blick, wer sie hier abwickelt.
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Um jeden Rechner wiederzubeleben

Die besten SATA-SSDs: die günstigen, die reichen

SATA im 2,5-Zoll-Format lebt aus einem Grund weiter: Es passt in praktisch jedes Gerät, und der Wechsel von einer mechanischen Festplatte auf eine SSD ist die Aufrüstung mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung, die es gibt. Ein Rechner, der 45 Sekunden zum Starten brauchte, ist danach in 10 bis 12 Sekunden da.

Kingston A400 mit 960 GB, SATA-SSD im 2,5-Zoll-Format
Nr. 1 SATA

Kingston A400 960 GB

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Urteil m8d · Die sichere Wahl für ältere Geräte
550 MB/sSATA III2,5 Zoll960 GB

Fast ein Terabyte in der Bauform, die in jeden 2,5-Zoll-Schacht passt. Um ein Notebook oder einen Desktop mit mechanischer Festplatte wiederzubeleben, gibt es hier nichts zu diskutieren.

Dafür
  • Bauform, die praktisch überall passt
  • 960 GB: Platz für System, Programme und Dateien
  • Der größte Sprung, den ein alter Rechner erleben kann
Zu bedenken
  • Ohne DRAM: viele kleine Dateien am Stück bremsen sie aus
  • 550 MB/s sind die physikalische Obergrenze von SATA
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SanDisk SSD Plus mit 250 GB, kompakte SATA-SSD
SATA, klein
SanDisk SSD Plus 250 GB
545 MB/s · Klon-Software dabei
zum Umziehen ohne Neuinstallation
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Patriot P220 mit 128 GB, kleinste SATA-SSD des Vergleichs
Die kleinste
Patriot P220 128 GB
550 MB/s · Achtung
mit Windows bleiben rund 85 GB
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Lexar ES3 mit 1 TB, sehr leichte externe SSD
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iPhone ab 15, PS5 und Konsolen
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Zum Mitnehmen

Die besten externen SSDs 2026

Bei externen Platten entscheidet nicht die Platte, sondern der Anschluss an Ihrem Gerät. Das ist der Punkt, an dem in dieser Kategorie am meisten Geld ohne Gegenwert ausgegeben wird, und er steht weiter unten in aller Deutlichkeit.

Lexar ES4 mit 2 TB, externe SSD mit Magnetset
Nr. 1 extern

Lexar ES4 2 TB (mit Magnetset)

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Urteil m8d · Die meisten Gigabyte fürs Geld der neun
2 TB1.050 MB/sUSB 3.2 Gen2Magnetisch am iPhoneAES 256 Bit

Von den neun Modellen die Platte, die im Verhältnis am meisten Speicher liefert: 2 TB, und pro Gigabyte etwa die Hälfte dessen, was die Samsung T9 mit derselben Kapazität verlangt. Das Magnetset für iPhone ab Modell 15, das ProRes direkt auf die Platte aufnimmt, ist die Zugabe für alle, die filmen.

Beobachtung aus dem AlltagIhre 1.050 MB/s sind die Hälfte dessen, was die Samsung T9 angibt. Nur setzt die T9 einen Anschluss vom Typ USB 3.2 Gen2x2 voraus, den kaum ein Notebook hat. An einem normalen USB-C-Anschluss laufen beide gleich schnell. Genau deshalb gewinnt hier die ES4: Sie zahlen für Tempo, das Sie auch abrufen können.
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SanDisk Extreme Portable mit 1 TB, robuste externe SSD nach IP65
Extern, robust

SanDisk Extreme Portable 1 TB

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Urteil m8d · Für die Arbeit draußen
1.050 MB/sIP65 gegen Wasser und StaubFall aus 3 mAES 256 Bit

Der Bezugspunkt bei robusten externen Platten: IP65 nach DIN EN 60529, also geschützt gegen Staub und gegen Strahlwasser, und ein angegebener Fallschutz aus drei Metern. Wenn Sie draußen arbeiten, ist das die Platte; wenn nicht, gibt Ihnen die ES4 bei gleichem Einsatz die doppelte Kapazität.

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Die Samsung T9 gibt 2.000 MB/s an, und Ihr Notebook kann sie sehr wahrscheinlich nicht abrufen

Die T9 erreicht ihre angegebenen 2.000 MB/s nur an einem Anschluss vom Typ USB 3.2 Gen2x2. Der ist in Notebooks außerordentlich selten: Ein gewöhnlicher USB-C-Anschluss nach Gen2 gibt maximal 10 Gbit/s her, also grob 1.000 MB/s, und dort läuft die T9 genauso schnell wie die halb so teure ES4. Vor dem Kauf prüfen Sie also nicht die Platte, sondern die Buchse: Steht im Datenblatt Ihres Rechners bei USB-C nur „Gen2“ oder „10 Gbit/s“, kaufen Sie mit der T9 Tempo, das Ihr Gerät nie anfordert. Wenn Sie den passenden Anschluss haben und täglich große Mengen bewegen, hier ist sie.

Deutsche Rechtslage · steht in keiner Kaufberatung

TBW und Garantie: warum „5 Jahre Garantie“ nicht fünf Jahre bedeutet

Jede SSD dieser Liste wirbt mit einer Herstellergarantie, und bei den NVMe-Modellen sind es fünf Jahre. Was fast niemand danebenschreibt, ist die Bedingung, die der Hersteller selbst in sein Datenblatt setzt. Western Digital formuliert sie für die SN7100 so: fünf Jahre oder das Erreichen der maximalen Schreibmenge, je nachdem was zuerst eintritt. Für die 1-TB-Ausführung sind das 600 TBW, also 600 Terabyte geschriebene Daten.

Was das in Ihrem Alltag heißt. 600 TBW auf fünf Jahre verteilt sind rund 328 Gigabyte, die Sie jeden einzelnen Tag schreiben dürften. Ein normaler Rechner schreibt davon einen Bruchteil, und deshalb ist die TBW-Grenze für die meisten Menschen nie das Problem. Für Videoschnitt mit täglichen Rohmaterial-Kopien, für einen Dauerlauf-Rechner oder für eine Platte, auf der ein Zwischenspeicher liegt, ist sie es sehr wohl. Rechnen Sie einmal: TBW geteilt durch die Jahre der Garantie geteilt durch 365 ergibt Ihr tägliches Budget.

Garantie und Gewährleistung sind zwei verschiedene Dinge, und nur eines davon steht im Gesetz

Die Garantie ist eine freiwillige Zusage des Herstellers. Ihre Bedingungen setzt der Hersteller selbst, und deshalb darf dort „fünf Jahre oder 600 TBW“ stehen. Geregelt ist sie in § 443 BGB, und dort steht der Satz, auf den es ankommt: Die Rechte aus der Garantie stehen dem Käufer unbeschadet der gesetzlichen Ansprüche zu.

Die Gewährleistung dagegen ist gesetzlich, sie richtet sich nicht gegen den Hersteller, sondern gegen den Verkäufer, und sie verjährt nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB in zwei Jahren ab Ablieferung der Sache. Sie hängt an keiner Schreibmenge. Praktisch heißt das: Eine SSD, die im ersten oder zweiten Jahr wegen eines Mangels ausfällt, ist ein Fall für den Händler, bei dem Sie gekauft haben, und daran ändert eine überschrittene TBW-Grenze nichts. Erst danach sind Sie auf die Herstellergarantie angewiesen, und dann gilt deren Kleingedrucktes.

Die Regel für den Kauf: Vergleichen Sie bei zwei sonst gleichen Platten nicht die Jahreszahl, sondern die TBW. Die Jahreszahl ist bei allen fünf, die TBW unterscheidet sie. Und heben Sie den Kaufbeleg auf: Für die ersten zwei Jahre ist er das wichtigere Dokument als jedes Garantiezertifikat.

Alles auf einen Blick

Die neun SSDs im Vergleich

ModellBauformKapazitätLesen laut HerstellerAnschlussWofür
WD_Black SN7100Nr. 1NVMe M.21 TB7.250 MB/sPCIe Gen4 x4PC und PS5
Lexar EQ790NVMe M.21 TB7.000 MB/sPCIe Gen4 x4Die günstigere NVMe
Kingston A400SATA 2,5 Zoll960 GB550 MB/sSATA IIIAlte Geräte
SanDisk SSD PlusSATA 2,5 Zoll250 GB545 MB/sSATA IIINur bei festem Budget
Patriot P220SATA 2,5 Zoll128 GB550 MB/sSATA IIIPro Gigabyte die teuerste
Lexar ES4extern2 TB1.050 MB/sUSB 3.2 Gen2Meiste Gigabyte fürs Geld
SanDisk Extremeextern1 TB1.050 MB/sUSB 3.2 Gen2Robust nach IP65
Lexar ES3extern1 TB1.050 MB/sUSB 3.2 Gen242 Gramm
Samsung T9extern2 TB2.000 MB/sUSB 3.2 Gen2x2Nur mit passendem Anschluss
Prüfliste vor dem SSD-Kauf
Anschluss prüfen: M.2 mit NVMe, 2,5-Zoll-Schacht mit SATA oder nur USB. Das entscheidet den gesamten Kauf.
Nutzbare Kapazität: Windows belegt rund 40 GB. Sinnvoll sind 500 GB bis 1 TB; 128 GB nur für Geräte mit minimalem Einsatz.
PCIe-Generation: Eine Gen4-Platte läuft auch auf einem Gen3-Mainboard, dann aber gedeckelt bei rund 3.500 MB/s. Sie lohnt sich trotzdem.
Bei externen Platten die Buchse, nicht die Platte: 2.000 MB/s verlangen USB 3.2 Gen2x2. An gewöhnlichem USB-C bleiben rund 1.000 MB/s. Zahlen Sie kein Tempo, das Ihr Gerät nicht abruft.
Für die PS5 die Bauhöhe: höchstens 11,25 mm mit Kühlkörper, höchstens 25 mm Breite. Steht das Maß nirgends, nehmen Sie einen flachen Kühlkörper aus dem Zubehör.
Vor dem Umzug klonen: Die Hersteller legen dafür kostenlose Software bei, damit Windows nicht neu installiert werden muss.
TBW statt Jahre vergleichen, und den Kaufbeleg aufheben: Für die ersten zwei Jahre ist der Händler Ihr Ansprechpartner, nicht der Hersteller.
Wartung

Wie Sie den Zustand Ihrer SSD prüfen

Unter Windows mit CrystalDiskInfo, unter Linux und macOS mit smartctl. Achten Sie auf drei Werte: die Temperatur (unter Last möglichst unter 70 °C), die neu zugewiesenen Sektoren (die sollten bei null stehen) und die verbleibende Lebensdauer in Prozent. Fällt sie unter 80 Prozent, planen Sie den Austausch. Und sichern Sie Ihre Daten unabhängig davon, wie gut der Zustand aussieht.

Eine Prüfung alle drei bis sechs Monate reicht und dauert zwei Minuten. Genau dieser Wert ist übrigens der, den Sie brauchen, wenn Sie die TBW-Grenze aus dem Abschnitt darüber im Blick behalten wollen: CrystalDiskInfo zeigt die insgesamt geschriebene Datenmenge an, und damit sehen Sie in zehn Sekunden, wie weit Sie von der Bedingung des Herstellers entfernt sind.

Häufige Fragen zu SSDs

Bei NVMe die WD_Black SN7100 mit 1 TB: 7.250 MB/s angegebene Leserate, PCIe Gen4 x4, und sie liegt über der Rate, die Sony für die PS5 empfiehlt. Bei SATA bleibt die Kingston A400 mit 960 GB die sichere Wahl für ältere Geräte. Extern liefert die Lexar ES4 mit 2 TB von den neun Modellen die meisten Gigabyte im Verhältnis zum Preis.
Dann reicht eine SATA-SSD vollkommen. Der spürbare Sprung ist der von der mechanischen Festplatte zur SSD, nicht der von SATA zu NVMe. NVMe macht sich bei Videoschnitt, beim Kompilieren und beim Verschieben großer Datenmengen bemerkbar. Wenn das nicht Ihr Fall ist, sparen Sie die Differenz.
Nein. Sie brauchen einen M.2-Steckplatz mit NVMe-Unterstützung auf der Platine. Geräte von vor 2017 oder 2018 haben oft nur SATA. Hat Ihr Notebook nur einen 2,5-Zoll-Schacht, sind die Kingston A400 oder die SanDisk SSD Plus Ihre Optionen.
Sony gibt auf seiner Support-Seite eine M.2-NVMe-SSD mit PCI-Express Gen4x4 (Schlüssel M) vor, 250 GB bis 8 TB, Baugrößen von 2230 bis 22110 und eine empfohlene Leserate von 5.500 MB/s oder mehr. Dazu ist eine Kühlstruktur nötig, deren Gesamtdicke 11,25 mm und deren Breite 25 mm nicht überschreiten darf. Aus diesem Ratgeber erfüllen das die SN7100 und die EQ790.
TBW ist die Datenmenge in Terabyte, die der Hersteller für die Lebensdauer angibt. Bei der SN7100 mit 1 TB sind es 600 TBW, und die Garantie läuft über fünf Jahre oder bis zu dieser Menge, je nachdem was zuerst eintritt. Auf fünf Jahre verteilt sind das rund 328 GB pro Tag, was ein normaler Rechner nie erreicht. Unabhängig davon gilt in Deutschland die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Verkäufer, die nach § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB zwei Jahre ab Ablieferung läuft und an keine Schreibmenge gebunden ist.
Eine externe SSD ist um ein Vielfaches schneller als ein gewöhnlicher USB-Stick, und der Unterschied wächst mit der Datenmenge. Für Arbeitskopien, Videoschnitt und regelmäßige Sicherungen ist die SSD die richtige Wahl. Der Stick bleibt für einzelne Dokumente.
Gen4. Gen5-Platten geben in Messprogrammen weit über 12.000 MB/s an, kosten deutlich mehr, brauchen ernsthafte Kühlkörper, und der Unterschied im Alltag ist außerhalb extremer Profi-Lasten nicht wahrnehmbar. In der aktuellen Marktlage ist Gen4 die pragmatische Entscheidung.
Unter Windows mit CrystalDiskInfo, unter Linux und macOS mit smartctl. Achten Sie auf die Temperatur unter Last, auf neu zugewiesene Sektoren, die bei null stehen sollten, und auf die verbleibende Lebensdauer. Unter 80 Prozent planen Sie den Austausch. Prüfung alle drei bis sechs Monate.
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Wir prüfen, was ein Datenblatt verspricht, gegen das, was sich nachweisen lässt, und veröffentlichen die Methode dazu. Unsere Hardware-Analysen folgen derselben Vorgehensweise wie unsere Kundenprojekte: nachprüfbare Angaben, offengelegte Quellen und ein unabhängiges Urteil. Wir nehmen keine Hardware von Herstellern an, und Partnerlinks ändern nichts an unseren Empfehlungen.

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